You are currently browsing posts tagged with Hotel

Blind Booking – Hotelbuchung mal anders

§ March 7th, 2016 § Filed under Reise / Urlaub § Tagged , , , Comments Off on Blind Booking – Hotelbuchung mal anders

Immer mehr Menschen suchen und buchen Hotels online. Einen besonderen Kick bietet hierbei das Blind Booking. Dies ist eine spezielle Buchungsart, mit der man Hotelzimmer auf der ganzen Welt günstig reservieren kann. Ursprünglich kommt die Idee aus den USA, wo die Blind Booking Methode 2001 erfolgreich etabliert wurde. Pioniere waren dabei u. a. Expedia, Priceline, Hotwire und GetGoing. Von Deutschland aus bucht man ein Überraschungshotel über Surprice Hotels.

Wie funktioniert Blind Booking?

Bei einer klassischen Buchung entscheidet der Kunde welches Hotel reserviert werden soll. Beim Blind Booking gibt der Reisende das Reiseziel, die Anzahl der Personen und den Reservierungszeitraum an. Anhand dieser Daten wird etwa die Webseite von Surprice Hotels nach geeigneten Unterkünften durchsucht. Verschiedene in Frage kommende Hotels werden dem Reisenden inklusive der regulären und ermäßigten Zimmerpreise angezeigt. Doch um welches Hotel es sich handelt, weiß der Kunde zunächst nicht. Es bleibt spannend bis die Buchung getätigt ist. Erst dann wird das “Geheimnis” gelüftet und der Reisende erfährt den Namen und die Adresse des Hotels. Durch diese anonyme Reservierungsvariante werden Hotels nicht öffentlich als “Schnäppchen-Hotels” mit günstigen Zimmerpreisen präsentiert und können so ihr Image schützen. Dem Blind Booker ist dies egal, freut er sich doch über eine 1A-Unterkunft zu einem attraktiven Preis.

Welche Vorteile bietet Blind Booking?

Mit dem Blind Booking System kann man richtige Schnäppchen ergattern und viel Geld sparen: Der Nachlass auf den regulär Preis bis zu 60 Prozent betragen kann. Buchen kann man jedoch nur jene Hotelzimmer, die nicht zum üblichen Preis vermittelt wurden. Und ein paar Tipps erhält der Gast schon vorab, etwa die Hotelkategorie und Informationen über in der Nähe liegende Attraktionen und Sehenswürdigkeiten. Auch über die Gästebewertungen kann man sich ein Bild über das Hotel machen.

Fazit: Blind Booking ist eine spannende Art Überraschungshotels zu erschwinglichen Preisen zu ergattern. Und auch der Hotelbetreiber profitiert davon: anstelle von leerstehenden Zimmern kann er die freien Kapazitäten zumindest kostendeckend belegen.

 

Gesehen auf:

http://www.reisefernsehen.com/reise-news/reise-news-uebernachten-mal-anders/blind-booking-hotelbuchung-mal-anders.php

Outdoorhändler: Abenteuerurlaub light im ersten Globetrotter-Hotel

§ September 14th, 2014 § Filed under Reise / Urlaub § Tagged , , , Comments Off on Outdoorhändler: Abenteuerurlaub light im ersten Globetrotter-Hotel

“Hören Sie mal.” Ganz still steht Andreas Bartmann auf dem Aussichtsturm der neu errichteten “Globetrotter Lodge” im schleswig-holsteinischen Ascheffel. Wolken ziehen über die sanfte Hügellandschaft des Naturparks Hüttener Berge und tauchen die umliegenden Felder und Seen in rasch wechselnde Farben. Aus der Ferne ist das leichte Grollen eines Gewitters zu hören, sonst aber dringt nur das Geräusch des Windes zu dem Turm hinauf. “Das ist es, was wir hier vermitteln wollen”, sagt Bartmann. “Unsere Gäste sollen einfach mal die Stille und die Natur erleben und das Getriebe der Großstadt vergessen.”

Gerade einmal eineinhalb Stunden Autofahrt von der Hamburger Innenstadt entfernt, hat der Geschäftsführer des Hamburger Outdoorhändlers Globetrotter das erste eigene Hotel der Kette errichten lassen. Ein nicht unerhebliches Wagnis für das Unternehmen, das sich sonst mit dem Verkauf von wetterfesten Jacken, Zelten, Schlafsäcken und anderen Ausrüstungsgegenständen für den Abenteuerurlauber befasst.

Die Idee zu dem ungewöhnlichen Projekt entstand vor gut fünf Jahren. “Ursprünglich wollten wir lediglich ein Weiterbildungs- und Trainingszentrum für unsere rund 1500 Mitarbeiter errichten”, erzählt Bartmann. “Dann aber haben wir uns – nicht zuletzt auch aus Kostengründen – dazu entschlossen, das Haus auch für private Urlauber und die Mitarbeiter anderer Firmen zu öffnen.”

Klettern, paddeln und im Wald campen

Rund elf Millionen Euro hat der Bau auf dem knapp 100 Meter hohen Aschberg westlich von Eckernförde gekostet, deutlich mehr, als die Hamburger ursprünglich veranschlagt hatten. Mehrere Jahre dauerte die Bauzeit, während der eine ganze Reihe technischer Probleme gelöst werden mussten. “Bevor wir kamen, gab es hier so gut wie nichts”, sagt Bartmann. Selbst um die Stromversorgung und ein eigenes Pumpensystem mussten sich die Hamburger kümmern, um sicherzustellen, dass der hohe Wasserbedarf des Hotels nicht die Trinkwasserversorgung in den umliegenden Orten beeinträchtigt.

Die “Globetrotter Lodge” ist regelrecht in den Aschberg hineingebaut, überall haben die Architekten auf eine möglichst enge Verbindung zur Natur geachtet. Holz, Stein und Glas dominieren in den betont schlicht gehaltenen Gebäuden, bodentiefe Fenster in den 30 Doppelzimmern erlauben einen unverstellten Blick auf die Landschaft. “In den Morgenstunden lassen sich vom Bett aus die Rehe auf der gegenüberliegenden Wiese beobachten”, sagt der Globetrotter-Chef.

Private Urlauber wollen die Hamburger aber nicht nur mit solchen Naturbeobachtungen anlocken, sondern auch mit zahlreichen Outdoor-Aktivitäten, die zum Abenteurer-Image des Handelsunternehmens passen. So wird die Rückseite des Aussichtsturm von einer durchsichtigen Kletterwand dominiert, über die Gäste den Betreibern wortwörtlich aufs Dach steigen können. Das Unternehmen unterhält an der nahe gelegenen Schlei auch eine kleine Flotte aus Kutterseglern, die für kurze Törns gemietet werden können, es gibt Paddelkurse auf den umliegenden Seen oder auch die Möglichkeit, den Aufenthalt im Hotel mit einer Übernachtung im Wald zu kombinieren – Abenteuerurlaub light.

Eine Lodge für anspruchsvolle Gäste

Firmen können Tagungen in der “Globetrotter Lodge” ebenfalls mit einem Segeltörn, einer Kanutour oder Orientierungswanderungen kombinieren. “Meetings laufen hier – mitten in der Natur – oft produktiver ab als in der hektischen Großstadt”, ist Bartmann überzeugt.

Insgesamt ist Globetrotter bestrebt, sich mit der Lodge im gehobenen Segment für anspruchsvolle Gäste zu etablieren, dafür sprechen auch die Übernachtungspreise von 120 Euro pro Doppelzimmer. Um darüber hinaus auch Jugendlichen mit schmalem Budget ein Angebot machen zu können, baut das Unternehmen gerade die alte Jugendherberge direkt neben dem Hotel zu einem Gästehaus mit insgesamt 50 Betten um. Hier soll eine Übernachtung künftig schon für 20 Euro zu haben sein.

Derzeit ist die “Globetrotter Lodge” zu etwa 75 Prozent ausgebucht, Geld verdient das Handelsunternehmen mit dem im Herbst vergangenen Jahres an den Start gegangenen Hotel allerdings noch nicht. “Das Projekt ist kein Selbstgänger”, gesteht der Globetrotter-Chef. “Mein Respekt gegenüber Hoteliers und Gastronomen ist in den vergangenen Monaten stark gewachsen.” Er selbst habe eine “steile Lernkurve” hinter sich.

Lernen mussten die Hamburger beispielsweise, dass die Durchschnittsbons im hoteleigenen Restaurant mit 20 Euro deutlich unter denen liegen, die sie aus dem Einzelhandel gewohnt sind. “Wir müssen schon enorme Mengen an Essen ausgeben, um überhaupt auf unsere Kosten zu kommen”, meint Bartmann. Im Wesentlichen sei das ein Zusatzgeschäft – trotz der 1200 Tagesgäste, die an einem guten Wochenende auf den Aschberg strömen und von dem frei zugänglichen Aussichtsturm den Blick über die Landschaft schweifen lassen.

Wachsende Konkurrenz im Outdoorgeschäft

“Letztlich wollen wir mit dem Hotel keine großen Gewinne erwirtschaften, wir wollen aber auch kein Geld verbrennen”, erklärt Bartmann. Allzu lange wird er sich die Verluste jedenfalls nicht leisten können und wollen, denn der Handelskette geht es angesichts der wachsenden Online-Konkurrenz im Outdoorgeschäft und einer allgemeinen Sättigung im Markt alles andere als rosig.

Nach zweistelligen Zuwachsraten in der Vergangenheit rechnet Bartmann in diesem Jahr insgesamt nur mit einem leichten Umsatzplus, im Internethandel mit einer Stagnation. Wegen des hohen Konkurrenzdrucks und zugleich hoher Investitionen in neue Filialen ist das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr leicht in die roten Zahlen gerutscht. “Auch im laufenden Jahr wird unser Ergebnis wohl noch negativ ausfallen”, sagte der Geschäftsführer kürzlich. Eine Rückkehr in die Gewinnzone erwarte er erst wieder 2015.

Um Kosten zu senken, will Globetrotter in den kommenden zwölf Monaten auch die Logistikaktivitäten in Hamburg am Standort Höltigbaum konzentrieren. Der alte Standort am Bargkoppelstieg wird dafür aufgegeben. In diesem Zusammenhang soll auch die Unternehmenszentrale ins Gewerbegebiet am Höltigbaum umziehen. Ein Arbeitsplatzabbau ist mit den Maßnahmen laut Bartmann nicht verbunden.

 

Original:

http://www.welt.de

10 Tipps wie Sie ein gutes Wellness-Hotel erkennen

§ June 15th, 2013 § Filed under Hotel § Tagged , Comments Off on 10 Tipps wie Sie ein gutes Wellness-Hotel erkennen

Wellness ist kein reines Winterthema mehr – immer mehr Hotels bieten auch in den warmen Monaten spezielle Outdoor-Wellnessangebote wie Yoga- und Pilates-Stunden im Freien an. Doch wie erkenne ich eigentlich ein gutes Wellness-Hotel? Marcel Koch von der Plattform wellnesshotel24.de gibt 10 Tipps, wie man schon bei der Buchung, aber auch vor Ort ein gutes Wellness-Hotel erkennt und orientiert sich dabei an den Vorgaben des Deutschen Wellness-Verbands. § Read the rest of this entry…