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Bergkarabach: Reise in ein Land, das es offiziell gar nicht gibt

§ December 15th, 2015 § Filed under Reise / Urlaub § Tagged , , , , Comments Off on Bergkarabach: Reise in ein Land, das es offiziell gar nicht gibt

Ein rostiger Wolga rast mit Affenzahn am Checkpoint vorbei. Der Grenzposten schiebt verschlafen seinen Oberkörper aus dem Fenster seines Büros, schaut ihm nach und winkt dann ab – was soll’s, vermutlich war das ein Russe. Die und natürlich Armenier haben freien Zugang nach Bergkarabach, diesem kleinen, selbsternannten Land mit gut 130.000 Einwohnern, das von keinem Staat der Welt anerkannt wird. Alle anderen brauchen ein Visum.

Kurz hinter Goris, der Stadt mit den roten Dächern im äußersten Südosten Armeniens, ragt dieses Bergkarabach, ein mächtiges Gebirgsmassiv, plötzlich aus der weitläufigen Hochebene in den Himmel. Nichts deutet darauf hin, dass um diesen Landstrich nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion erbittert gekämpft wurde. Gerade hier, am Latschin-Korridor, der in einem kleinen Checkpoint am Aghavno-Fluss mündet. Es ist der einzige offizielle Grenzübergang in die Republik Arzach, wie sich Bergkarabach in Anlehnung an das vorchristliche Armenierreich offiziell nennt.

Das Mobiltelefon zeigt, wie verfahren die Situation ist: “Willkommen in Aserbaidschan”, steht auf dem Display. Völkerrechtlich gehört Bergkarabach tatsächlich zu Aserbaidschan. Doch die Aseris haben diese ehemalige Exklave, in der seit Urzeiten fast ausschließlich Armenier lebten, in einem kurzen, blutigen Krieg vor über zwei Jahrzehnten verloren.

1992 haben armenische Truppen diese von christlichen Armeniern besiedelte Gegend “heimgeholt” und das aserbaidschanische Gebiet zwischen Armenien und Bergkarabach gleich mitbesetzt. Im Gegenzug haben die Aseris kleinere Teile der Exklave erobert, Hunderttausende wurden auf beiden Seiten vertrieben, 30.000 Menschen starben. Seit 1994 herrscht ein Waffenstillstand.

Aserbaidschan fordert die besetzten Gebiete zurück, was die Armenier strikt ablehnen. Bergkarabach ist zum identitätsstiftenden Symbol der Armenier geworden – eines Volkes, das heute über die Welt verstreut lebt. Und das Probleme hat zu definieren, wo die Heimat anfängt. Und wo sie endet. Denn einst besiedelten Armenier ein Gebiet, das vom heute türkischen Adana am Mittelmeer bis ins persische Täbris reichte – einschließlich Bergkarabach.

Nur ein paar Tausend Besucher pro Jahr

Für die Welt ist Bergkarabach eine Krisengegend, erwachsen aus dem Chaos der untergegangenen Sowjetunion, ein Landstrich, den man meidet. Nur ein paar Tausend Besucher pro Jahr zieht es hierher, überwiegend Auslandsarmenier und “Länder-Sammler”, Menschen, die es für einen Stempel im Reisepass an die ungewöhnlichsten Orte auf unserem Planeten zieht.

Für die 64-jährige Inna Melkumova ist Bergkarabach ein Sehnsuchtsort, den sie nur aus den Erzählungen ihrer verstorbenen Eltern kennt. Diese wurden in diesem Bergmassiv geboren. In der Familiengeschichte der assyrisch-stämmigen Inna spiegelt sich die ganze Tragik dieser Region wieder: Ihre Vorfahren lebten ursprünglich im Osmanischen Reich, flohen dann aber vor dem Völkermord der Türken an Armeniern und Assyrern 1915 nach Russland.

Im armenisch besiedelten Bergkarabach fanden sie eine neue Heimat, auf einer christlichen Insel inmitten eines islamischen Ozeans. Doch die Sowjetzeiten brachten neue Verwerfungen mit sich. In der Stalin-Ära verschlug es die Familie ins aserbaidschanische Göygöl, wo Inna geboren wurde. Heute lebt sie als Rentnerin in Armeniens Hauptstadt Eriwan, ihre Familie hat es indes in alle Welt gezogen – nach Russland, Amerika, Deutschland.

Jetzt stehen Inna Melkumova und ihre 77-jährige Schwester Natalia am Grenzübergang. Zusammen mit ihrem aus Deutschland angereisten Sohn und weiteren Familienmitgliedern wollen die beiden Schwestern im hohen Alter erstmals dieses mythische Bergkarabach besuchen.

Ein Land, das für Inna bislang so unerreichbar weit weg schien wie der Ararat, der schneebedeckte heilige Berg der Armenier, der in der mit Armenien verfeindeten Türkei liegt. Und den sie vom Fenster ihrer Eriwaner Wohnung aus sehen kann.

Die Spuren des Krieges sind gegenwärtig

Nach Passieren der Grenze geht die Fahrt zügig weiter über eine gut ausgebaute Gebirgsstraße in Richtung Stepanakert, Hauptstadt von Bergkarabach, die man in zwei Stunden erreicht. Aber nur, falls man nicht hinter einer der zahlreichen, über die Serpentinen schleichenden Militärkolonnen kleben bleibt. 20.000 armenische Soldaten sichern den Status quo Bergkarabachs, eines Gebiets, doppelt so groß wie das Saarland.

Auch 20 Jahre nach Ende des Krieges sind dessen Spuren gegenwärtig – zum Beispiel in den zerstörten und verlassenen Häusern der Stadt Susa im Herzen Karabachs. In Susa hatten die Aseris damals ihre letzte Bastion, von hier aus schossen sie auf das im Tal gelegene Stepanakert. Doch die Armenier eroberten Susa, die Aseris wurden vertrieben. Gerade wurde die im Krieg zerstörte Erlöserkirche restauriert, ein den Armeniern heiliger Ort, an dem viel geheiratet wird.

14 Kilometer entfernt schlummert im Talkessel Stepanakert. Inna und Natalia, die Schwestern aus Eriwan, stehen am Fuß des Armenier-Denkmals, ein aus landestypischem Tuffstein konstruierter Doppelkopf, von den Bewohnern “mamig jew babig” genannt, “Oma und Opa”.

Vor 50 Jahren wurde es erbaut, nach 1994 wurde es zum Symbol der Unabhängigkeit. Und mangels anderer Sehenswürdigkeiten in Stepanakert ein Anlaufpunkt für alle Gäste. Nur wenige Ausländer kommen vorbei, heute immerhin drei junge Esten, die sich am Denkmal fotografieren lassen und mit dem Fahrrad bis nach Georgien weiterradeln wollen.

Der 57-jährige Sergej Avanesyan steht mit seinem Souvenir-Stand auf dem leeren Parkplatz vor dem Denkmal. Er hat die landestypischen Kreuzsteine in Miniaturformat im Angebot, Chatschkar genannt, außerdem armenische Kreuze, Bergkarabach-Flaggen und geschnitzte Versionen von “mamig jew babig”. Doch niemand interessiert sich für seine Souvenirs.

“Ich habe schon Chinesen, Amerikaner und Australier bedient”, sagt er stolz, aber im Moment herrsche Flaute. “Das liegt am Ukraine-Krieg. Die Menschen denken, die ganze ehemalige Sowjetunion sei ein einziges Tollhaus. Doch schauen sie sich um, hier ist es friedlich wie im Paradies.” Das sieht das Auswärtige Amt in Berlin anders: Es rät von Reisen nach Bergkarabach ab, weil es vor allem an der Waffenstillstandslinie immer mal zu kleineren Scharmützeln kommt.

Wer ist der berühmteste aller Armenier?

Davon spürt man freilich in Stepanakert nichts. Die Stadt wirkt verschlafen, ist weniger chaotisch und viel sauberer als Eriwan. Auf dem quirligen Marktplatz ist Lavash im Angebot, das armenische Fladenbrot, in einer nur hier erhältlichen Variante mit Bergkräutern durchsetzt. Und Montapur, Teigtaschen mit Hackfleisch gefüllt.

Die Schwestern aus Eriwan schlendern etwas orientierungslos über die “Straße der Befreier”, die Hauptgeschäftsstraße, auf der vergeblichen Suche nach einem Kaffeehaus. Stattdessen landen sie in einem kleinen Gemüseladen, wo die Verkäuferin über den Besuch aus Eriwan und Deutschland staunt und ihr Geschäft kurzerhand zum Café umfunktioniert.

Flugs setzt sie einen Kaffee auf dem kleinen Gasherd im Nebenraum auf und zaubert ein paar Stückchen zuckersüßes Baklava-Gebäck hervor. Man sitzt auf Obstkisten, plaudert, raucht und lacht, ein paar Nachbarn stoßen schnell hinzu. Gastfreundschaft hat bei Armeniern eine beinahe mythische Bedeutung.

Bald schon kommt man auf die Frage, wer wohl der berühmteste aller Armenier sei. “Henrich Mchitarjan”, wirft einer in die Runde, offenkundig Fußballfan. Zustimmendes Raunen. “Arthur Abraham” – die Ladenbesitzerin schlägt den Profiboxer vor und erntet noch mehr Zuspruch.

Jetzt hagelt es Vorschläge aus allen Ecken: die Sängerin Cher, Ex-Tennisspieler André Agassi, Artjom Mikojan, “Erfinder” der MIG-Kampfflugzeuge. Beim Po-Wunder Kim Kardashian stöhnt die Runde entnervt auf. Dann wird es skurril: Einer behauptet, Stalin sei das “Nebenprodukt” einer Affäre seiner georgischen Mutter mit dem armenischen Hauslehrer, also Armenier.

Empörung macht sich breit, “Armenier finden selbst bei Indianern armenische Wurzeln”, sagt einer. Und schlägt Charles Aznavour vor. Der ist bekanntermaßen kein Indianer und hat armenische Eltern, auf den sind sie alle stolz hier, auf den einigen sie sich schnell. Und trinken einen selbst gebrannten Maulbeer-Wodka auf den armenischen Helden, der 2009 in Stepanakert war, um die neue Konzerthalle der Stadt einzuweihen. Ihr Name: Charles-Aznavour-Kulturzentrum.

Tipps und Informationen

Anreise: Reisen nach Bergkarabach sind nur von Armenien aus möglich. Flüge nach Eriwan/Armenien zum Beispiel mit Austrian via Wien oder Aeroflot via Moskau. Von Eriwan gehen stündlich Busse nach Stepanakert (sechs Stunden, zehn Euro). Möglich ist auch die Anreise per Mietwagen ab Eriwan. Für Bergkarabach benötigen Westeuropäer ein Visum, das nach Grenzübertritt in Stepanakert unkompliziert ausgestellt wird (sechs Euro) und bei der Ausreise vorzuzeigen ist.

Buchung: Man kann Bergkarabach mit einer Armenien-Rundreise kombinieren, muss sich den Abstecher aber selbst organisieren. Gebeco bietet zum Beispiel eine 9-tägige Gruppenreise “Entdeckungen am Fuße des Ararat” ab 1295 Euro an inklusive Flügen, Programm, Teilverpflegung. Bei Dertour kostet eine viertägige Privatreise “Höhepunkte Armeniens” ab/bis Eriwan ab 1330 Euro.

Unterkunft: Hotels in Stepanakert: “Park Hotel Artsakh”, einfach und ordentlich, ab 46 Euro; “Vallex Garden Hotel”, modern und gehoben, ab 56 Euro.

Sicherheitslage: Die Bundesregierung erkennt die “Republik Bergkarabach” völkerrechtlich nicht an und rät von Reisen ab, weil es an der Waffenstillstandslinie zu Aserbaidschan hin und wieder zu Scharmützeln kommt. In Zentral-Bergkarabach und entlang der beschriebenen Route ist die Lage ruhig.

Auskunft: Die Website der Tourismusverwaltung von Bergkarabach bietet ausführliche Informationen: karabakh.travel/en/

Die Teilnahme an der Reise wurde unterstützt von Gebeco. Unsere Standards der Transparenz und journalistischen Unabhängigkeit finden Sie unter www.axelspringer.de/unabhaengigkeit.

 

Original-Artikel:

http://www.welt.de/reise/Fern/

Top 6 Gründe für einen Besuch von Armenien

§ July 2nd, 2015 § Filed under Reisetipps, Reiseziele § Tagged , , , Comments Off on Top 6 Gründe für einen Besuch von Armenien

Sind Sie es Leid Ihren Urlaub stets an den gleichen, gewohnten Orten zu verbringen? Sie wollen etwas absolut neues und einzigartiges versuchen? Dann betrachten Sie Armenien als nächstes Reiseziel, denn dieses kleine einzigartige Land bietet unzählige Touristenattraktionen, welche Sie in keinem anderen Land finden werden. Wir präsentieren Ihnen hier die Top 6 Gründe für einen Besuch in Armenien dieses Jahr.

  1. Um das erste christliche Land der Welt zu entdecken

NoravankMonastery

Armenien ist das weltweit erste Land, das das Christentum in 301 als Landesreligion angenommen hat – und heute können viele Denkmäler zu diesem bedeutenden  Ereignis über das Land hinweg gefunden werden. Stellen Sie sich vor: hunderte elegante und einzigartige Klöster und Tempel, jeder mit seiner eigenen Geschichte und Gestaltung! Auch wenn armenische Tempel keinen außergewöhnlichen Stil wie die gotischen Kreationen besitzen, stehen sie stets vor einem unglaublichen Hintergrund von bergiger Landschaft und bezaubern zudem durch ihr einfaches und majestätisches Design. Bei einem Besuch wird das Herz mit Ehrfurcht und unvergesslichen Emotionen gefüllt. Wenn Sie sich also entscheiden Ihren Urlaub in Armenien zu verbringen, dann verpassen Sie nicht die beliebtesten christlichen Denkmäler wie das Geghard, Tatev, Khor Virap, Aghpat, Sanain, Haghartsin, Echmiadzin Cathedral, Sevanavank, Noravank und andere. Viele von diesen sind übrigens Teil des UNESCO Weltkulturerbes.

  1. Um einzigartige Lace-Steine zu bewundern

Armeniankhachkars

Wo auch immer Sie in Armenien sind, finden Sie die einzigartigen Kreuz-Steine, die «Khachkars».Sie sind aus Armenien und verdeutlichen die gesamte christliche Geschichte des Landes. Es gibt über 50.000 Khachkars,  jeder handgefertigt und mit einem einzigartigen Muster, Zierde und Geschichte. Für die Erstellung eines Khachkars bedarf es wahrer Meisterarbeit, echtes Talent und viel Zeit, da viele mehrere Tonnen wiegen. Kein anderes Land auf der Welt hat einen solch leistungsstarken und beständigen Weg ihren Glauben an Gott auszudrücken. Ein typischer Kreuz-Stein besteht aus vulkanischem Basalt oder Tuff. Im Zentrum befindet sich ein großes Kreuz (das Symbol der Kreuzigung), welches von Bildern von Trauben und Blättern umgeben ist. Sie wollen armenische Khachkars sehen? Besuchen Sie Noraduz, nicht weit vom Sevan See und Sie werden einzigartige Gräberfelder von 900 Khachkars finden. Übrigens, man sagt der schönste befindet sich im Gebiet des Goshavank Klosters und geht auf das Jahr 1291 zurück. Wenn Sie keine Gelegenheit haben dies zu besuchen, dann besuchen Sie das Nationale Geschichtsmuseum in Yerevan (Republic Square 4), welche andere Meisterstücke des gleichen Lehrmeisters besitzt.

  1. Um das dünnste Fladenbrot der Welt zu probieren

Lavash

Es ist unmöglich sich Armenien ohne Lavash vorzustellen – besonders dünnes Fladenbrot aus Weizenmehl und Wasser, welches in einem besonderen Ofen gebacken wird. Der Ursprung dieses Brots stammt aus Armenien und ist der Nationalstolz. Es ist so dünn und weich, dass Sie alles darin einwickeln können – von Fleisch bis zu Äpfeln. Die meisten Armenier bevorzugen es mit Käse und verschiedenem Gemüse zu essen – ein wahres armenisches Sandwich. Sie wollen es probieren? Sie können auf jedem Markt und in jedem Supermarkt Armeniens eine tolle Auswahl dieses Brots mit geringen Kalorien finden. Zudem kann es heutzutage fast überall auf der Welt mit dem Label „Armenisches Lavash“ gekauft werden. Übrigens, noch vor einigen Jahren war Lavash ein Teil des UNESCO Weltkulturerbes.

  1. Um in den seitenverkehrten Himmel zu tauchen.

LakeSevan

Der legendäre Sevan See befindet sich hoch in den Bergen, so dass die Wasseroberfläche manchmal den Himmel zu berühren scheint. Der See ist einer der höchsten der Welt und ist der größte im Kaukasus – deshalb wird er manchmal als „armenisches Meer“ bezeichnet. Man kann sich nicht zurückhalten, die schöne Umgebung zu bewundern: mit Bäumen bedeckte Hügel, Steinfelsen, Steppen, die sich in Alpenwiesen verwandeln. Es ist also kein Zufall, dass der See für Touristen und Einheimische der Lieblingsort an heißen Sommertagen darstellt. Der Platz ist optimal zum Ausruhen: Sie finden mehrere Hotels und Landhäuser für jeden Geschmack und Möglichkeiten, es herrschen gute Bedingungen um eine Yacht zu mieten, Windsurfen und sogar Tauchen! Sie können die restliche Zeit Ihres Besuchs mit den beliebten Sehenswürdigkeiten wie dem Sevanavank Kloster, den Kirchen von Ayravank, Astvacacin und Arakeloc verbringen.

  1. Um die längste Seilbahn der Welt zu nutzen

Haben Sie sich je gefragt, wie es sich anfühlt für 15 Minuten über den wunderschönen Canyon zu fliegen? Armenien bietet diese einzigartige Erfahrung. Vor mehreren Jahren wurde im südlichen Teil des Landes  die längste Seilbahn der Welt (über 5km) gebaut. Heute ist es Teil des Guinness Buchs. Am Ende des Flugs sehen Sie das einzigartige Tatev Kloster – das Meisterstück der mittelalterlichen Architektur und ohne Zweifel eines der spektakulärsten Attraktionen auf dem Planeten.

  1. Um Jazz zu hören

JazzclubinArmenia

Armenier haben stets Jazz geliebt und respektiert. Zur Sowjet-Zeit war diese Musik das Medium um innere Freiheit auszudrücken. Zu dieser Zeit haben die ersten und besten Jazz Kombos von Armenien, wie Levon Malkhasyan, in dem legendären Café «Poplavok» (Isaakyan 41) gespielt und andere Künstler angelockt. Später hat er seinen eigenen Jazzclub «Malkhas» (Pushkin 52/1) eröffnet, welcher ein Treffpunkt für echte Musikkenner mit gutem Geschmack ist. Dieser Ort bietet eine gemütliche Atmosphäre und wenn Sie dem Meister beim emotionalen und ausdrucksstarken Spielen zuhören, erzeugt dies unvergessliche Emotionen.