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Katalonien: Ein starkes Comeback

§ January 28th, 2017 § Filed under Reisetipps § Tagged Comments Off on Katalonien: Ein starkes Comeback

Dass ich Katalonien endgültig verfallen war, merkte ich, als mir sehr heiß wurde. Ich meine nicht am Strand – es gibt herrliche Strände in Katalonien, aber die gibt es ja woanders ebenso. Ich meine auch nicht beim Wandern im Priorat, obwohl Wandern im Priorat mit das Schönste ist, was man im Leben machen kann. Nein, ich meine beim Correfoc.

Correfoc, das heißt Feuerlauf und ist in fast jeder katalanischen Gemeinde der Höhepunkt der Festa Major – des jährlichen mehrtägigen Sommerfestes zu Ehren der örtlichen Schutzheiligen. Beim Correfoc drücken diese Heiligen ein Auge zu, denn da ist der Teufel los. Buchstäblich. Da tut die Hölle ihren Schlund auf und entlässt ihre Kreaturen: Drachen und Feuerbestien aller Art, bis hin zu Flammen speienden Riesenmaultieren. Und um diese pyromanischen Pappmaschee-Monster herum wimmeln Mengen von rasenden Dämonen, die Funken sprühende Forken schwingen. Der Donner der Trommeln und das Quäken der gralles, der katalanischen Schalmeien, gehen bald unter in dem Lärm, mit dem das Pandämonium Jagd aufs Publikum macht. Wer dabeisteht, wird gnadenlos mit hineingerissen in den Taumel aus Licht und Krach und Hitze; wird durchgeschüttelt, aufgerüttelt, durcheinandergewirbelt; und tastet sich dann irgendwann, rußverschmiert und schweißgebadet, aus einem ganz anderen Bewusstseinszustand wieder zurück in die Normalität.

 

Wenn es darum geht, Katalonien oder die Katalanen zu charakterisieren, muss oft das Brauchtum herhalten. Vorzugsweise die Sardana, der komplizierte Ringelpiez, zu dem der Künstler Santiago Rusiñol das Bonmot prägte: “Die Sardana hat den Rhythmus Kataloniens – das Herz tanzt, der Kopf rechnet.” Oder auch die castells, die berühmten Menschentürme, deren Bau in Katalonien Volkssport ist und ein besonders eindrucksvolles Sinnbild für die Tugend des sozialen Zusammenhalts abgibt. Ich finde aber den Correfoc genauso vielsagend. Als Ritual, um “mal alles rauszulassen” und ein Tänzchen mit den Dämonen, auch den eigenen, zu wagen. Ein Ritual übrigens, das über Jahrhunderte erprobt ist und bei dem die Einzigen, die sich verletzen, leichtsinnige Touristen sind. Wenn Sie also mitwirbeln wollen, ziehen Sie bitte keine Sonntagskleidung an, Kapuze und Augenschutz verstehen sich von selbst.  

So ein Correfoc ist das Hochamt der rauxa. Und rauxa (gesprochen “rauscha”) ist das, wonach es klingt: ein Zustand der Übergeschnapptheit, der einem alten Klischee zufolge die eine Seite des katalanischen Wesens ausmacht. Die andere Seite ist demnach seny (gesprochen “senj”) – Besonnenheit, Vernunft, Geschäftssinn. Um die vermeintlich nüchternen Katalanen gegen die ach so impulsiven Spanier abzugrenzen, hieß es bei dieser Zuschreibung früher gebetsmühlenhaft, seny sei die Regel und rauxa die seltene Ausnahme. Man macht ja auch nicht jede Woche einen Correfoc. In den letzten Jahren aber hat sich das katalanische Image gerade in Deutschland stark in Richtung rauxa verschoben: Wie können die so verrückt sein, sich von Spanien loslösen und ihren eigenen Staat gründen zu wollen?

 

Das lassen Sie sich am besten von ihnen selbst erklären. Hier nur so viel: Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass die Unabhängigkeitsdebatte für viele Katalanen und auch für viele Spanier ein riesiges und sehr aufwühlendes Thema ist. Und versuchen Sie es weniger einseitig zu betrachten, als es die deutsche Presse oft tut. Wenn es um den katalanischen independentisme geht, übernehmen die Korrespondenten, die ja durchweg in Madrid sitzen, erstaunlich unkritisch die Haltung spanisch-zentralistischer Kreise. Da ist viel ranziges Ressentiment im Spiel, auch immer noch viel unverdaute Propaganda aus der Franco-Zeit, als der Diktator aus Spanien eine rückständige Monokultur machen wollte.

Je nach politischen Vorlieben mag man die katalanisch-spanische Geschichte unterschiedlich bewerten, zweierlei lässt sich aber kaum abstreiten. Erstens: Dass Katalonien heute zu Spanien gehört, ist die Folge einer gewaltsamen Besetzung, nicht einer freiwilligen Übereinkunft. Die Kapitulation Barcelonas im Erbfolgekrieg besiegelte 1714 die Eingliederung der katalanisch-sprachigen Gebiete in das Reich der Bourbonenkönige. Zweitens: Jahrhundertelang hat sich dieses siegreiche Spanien mal mehr, mal weniger rabiat bemüht, die katalanische Sprache und Kultur zu unterdrücken. Am schlimmsten unter dem Franco-Regime, für das die eigensinnigen Katalanen neben den Kommunisten und den Anarchisten das Hauptfeindbild waren. Vor diesem Hintergrund reagiert die katalanische Bevölkerung auch heute noch sehr hitzig, wenn der spanische Staat, so wie in den letzten Jahren, wie- der versucht, ihre mühsam erkämpften Autonomierechte zurückzuschneiden.

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Salento: Zu Besuch in Kolumbiens beliebtestem Kaffeeanbaugebiet

§ March 4th, 2016 § Filed under Reisetipps § Tagged , , , Comments Off on Salento: Zu Besuch in Kolumbiens beliebtestem Kaffeeanbaugebiet

Überrascht schaut Alessia auf die runden gelben und roten Beeren, die Don Elías ihr zeigt. Er öffnet die rote und schält zwei blasse, nasse Bohnen heraus. “Pobier mal”, sagt er zu der 22-jährigen Touristin aus Kanada, “sie sind süß.”

Alessia schaut ihn misstrauisch an, nimmt dann doch eine Bohne und steckt sie sich in den Mund. Ihre Augen werden groß “Die sind ja wirklich süß!” Sie lacht. “Und das sind Kaffeebohnen? Ich trinke gern Cappuccino, jeden Morgen. Aber ich hätte nie gedacht, dass Kaffee aus einer süßen Frucht gemacht wird.”

Liebe zum Kaffee – wir zur Familie

José Elías Pulgarín kennt das schon. Seit der 89-jährige Kaffeebauer die Tore seiner Farm für Touristen aus aller Welt geöffnet hat, weiß er, dass die meisten Menschen glauben, dass die bittere, braune Kaffeebohne schon so am Strauch wächst, wie sie aus der Tüte kommt. Dabei ist es von der Frucht bis zum Produkt ein langer Weg.

Allein drei Jahre braucht schon die Pflanze, bis sie zum ersten Mal Früchte trägt. Geerntet wird in der Regensaison. “Dann müssen wir die Bohnen schälen und fermentieren, trocknen und rösten”, sagt Don Elías, als er seinen Gästen die einzelnen Schritte der Kaffeeproduktion erklärt. “Seit ich weiß, wie viel Arbeit das macht, liebe ich den Kaffee genauso sehr, wie ich meine Familie liebe.”

Handwerk statt Massenproduktion

Das vier Hektar große Anwesen der Familie von Don Elías liegt am Hang eines grünen Berges zwischen der pittoresken Stadt Salento und dem Flussbett des Quindio. Hier, 1700 Meter über dem Meeresspiegel, herrschen ideale Bedingungen für den Kaffeeanbau.

“Es gibt wenig Schädlinge und den nötigen Regen, sodass der Kaffee auf natürlichem Wege gut gedeihen kann”, sagt Don Elías. Er baut die Sorten Arabica und Colombian Milds an – Letztere eine Untersorte der Ersteren mit weniger Koffein und Säure. Robusta, oft auf großen Farmen für die Massenproduktion kultiviert, hat er nicht im Programm.

Salento ist nur eine von Hunderten kleinen Städten in Kolumbiens “Eje Cafetero”, das auch Kaffee-Dreieck genannt wird. Es ist Teil des Unesco-Welterbes und erstreckt sich über drei Provinzen: Caldas, Risaralda und Quindío, wo es mehr als 800 Kaffeefarmen gibt. Das einst vergessene und verschlafene Salento ist deshalb in die erste Liga kolumbianischer Reiseziele aufgestiegen.

Kochbanane mit Käse, Fleisch und Grünzeug

Das liegt aber nicht nur am Kaffee, sondern auch an seiner einmaligen Bebauung. Der amerikanische Fernsehsender CNN hat das Örtchen erst kürzlich zu einer der zehn interessantesten Städte der Welt gekürt – wegen seiner “Ansammlung von ein- und zweistöckigen Gebäuden, meistens weiß, aber mit farbig leuchtenden Fensterrahmen und Türen in traditioneller Bahareque-Architektur”, wie es in der Begründung heißt.

Die Häuser sind aus Bambus und Lehm gebaut, im Paisa-Stil, der nach einer Bevölkerungsgruppe im Nordwesten des Landes benannt ist. Vor allem auf der Calle Real, der zentralen Straße des Ortes, sind diese Häuser noch zu bewundern. Unzählige Shops und traditionelle Restaurants laden zum Einkehren ein, um zum Beispiel Forelle in allen erdenklichen Zubereitungsarten zu essen – gegrillt, “al ajillo”, mit Pilzen oder sogar im Burger. Interessant schmeckt auch patacón: Kochbanane überbacken mit Käse, Fleisch und Grünzeug. Vorzüglichen Kaffee trinken kann man hier natürlich auch.

Salento, 1842 gegründet, liegt an der ehemaligen Straße, die Bogotá und Popayán miteinander verband. Als sie modern ausgebaut und schneller befahrbar wurde, geriet das Örtchen, bisher ein beliebter Zwischenstopp, in Vergessenheit und wurde in seinem ursprünglichen kolonialen Stil konserviert. “Als ich in den späten 80er-Jahren hierherkam, wurden Kartoffeln und Tomaten angebaut, Milchkühe gehalten, Käse wurde hergestellt. Überall gab es Hühner und Schweine. Touristen hingegen keine”, sagt Roberto Duarte, der für sein “Churrita Hostel” damals umgerechnet gerade mal 600 Euro zahlte.

Nur fünf Jahre später kamen die ersten Besucher nach Salento: Hippies aus Argentinien, den USA, Europa. “Sie entdeckten mit Salento einen wundervollen, unberührten Ort – und erzählten ihren Freunden davon.” Jedes Jahr, sagt Roberto, kamen seither mehr Touristen. Die Einheimischen begannen, Hostels und Restaurants zu eröffnen, die Frauen gaben ihr Hausfrauendasein auf und beteiligten sich am Geschäft. Innerhalb von nur drei Dekaden wurde aus dem verschlafenen 2000-Seelen-Örtchen ein ebenso belebtes wie beliebtes Städtchen mit gut 7000 Einwohnern.

Kein Düngemittel, keine Chemikalien – doppelter Preis

Warum der Kaffee hier so besonders schmeckt, erklärt Don Elías seinen Besuchergruppen jeden Tag aufs Neue. Der Hauptgrund: Er verzichtet auf Düngemittel und Chemikalien. Darum kann er die 2000 Kilogramm, die er jedes Jahr produziert, mehr als doppelt so teuer verkaufen wie industriell hergestellten Kaffee – für 10.000 Pesos, rund drei Euro pro Kilogramm. Moderne Maschinen nutzt Elías nicht, genauso wenig wie die anderen Farmer in der Gegend. Geerntet wird überall noch von Hand, geröstet in einer alten Pfanne auf einem Holzofen. Eine leichte Kaffee-Brise weht dann durch den Garten.

Die getrockneten Bohnen werden braun. Je länger sie geröstet werden, desto weniger koffeinhaltig und bitter ist der Kaffee. “Wir machen das anders als die Brasilianer, die riesige Mengen produzieren mit Dünger und großen Maschinen. Die verkaufen zwar mehr – aber wir verkaufen bessere Qualität”, sagt Elías. Dass er der Massenproduktion kritisch gegenübersteht, ist nicht zu überhören. Die gibt es in Kolumbien anderswo aber durchaus – das Land ist schließlich viertgrößter Kaffeeproduzent weltweit, nach Brasilien, Vietnam und Indonesien.

Am Ende der Tour, die 6000 Pesos kostet, knapp zwei Euro, verkosten Alessia und die sechs anderen Besucher eine Tasse von dem Kaffee, dessen Herstellung sie gerade bestaunt haben. Hunde und Hühner laufen und springen um sie herum, auch Elías’ Enkelkinder, die gerade von der Schule kommen.

“Der Tourismus ist das Beste, was uns Kaffeeproduzenten hier in Salento passieren konnte”, sagt er. Elías erinnert sich noch genau an diesen Moment. 2008 war das, als Timothy – ein Brite, der ein Hostel im Dorf gekauft hatte – mit drei Fremden bei ihm auftauchte. “Sie fragten mich, ob ich ihren Gästen meine Farm zeigen könnte. Für Geld.

Wir vereinbarten 3000 Pesos, also einen Euro, inklusive Führung. Sie fanden das großartig. Ich auch.” Am nächsten Tag sei Timothy mit sechs Besuchern gekommen, am Tag darauf mit neun. Mittlerweile hat Elías den Preis für seine Führungen verdoppelt. Täglich kommen Dutzende Menschen aus aller Herren Länder zu ihm. “Ein Geschenk Gottes”, sagt Elías.

Die Zeit der Drogenbarone und Farc-Rebellen

Was Salento zum beliebtesten unter Kolumbiens Kaffeeanbaugebieten macht? “Ich denke, dass es hier sicher ist. Und die Landschaft, vor allem das Cocora-Tal, ist einzigartig”, sagt Timothy, der englische Besitzer des “The Plantation House” in Salento. “Als ich hier ankam, fand ich eine bezaubernde Stadt vor, umschlossen von Bergen, mit dem besten Kaffee der Welt. Darum bin ich geblieben.”

In den 70er- und 80er-Jahren war die Region von den Farc-Rebellen und Drogenbaronen wie Carlos Lehder Rivas eingenommen worden, der einst ein Hotel in Salento hatte eröffnen wollen. So weit ist es jedoch nie gekommen. Lehder wurde gefasst und an die USA ausgeliefert. Heute ist Salento ein friedlicher Ort. “Für Menschen aus Bogotá, Medellín und Cali ist das hier der Himmel: Durch die Straßen zu laufen, ohne Angst haben zu müssen, ausgeraubt zu werden”, sagt Catalina Morin, eine Studentin aus Cali.

Heimat des kolumbianischen Nationalsymbols

“Die Touristen lieben es nicht nur, sich die Farmen anzuschauen und hochwertigen Kaffee zu kaufen, sie kommen auch wegen der Menschen, die das Land mit ihrer Arbeit und ihrer Art beseelen”, sagt Roberto Duarte. Der 69-Jährige steht auf der Terrasse seines Hauses im Cocora-Tal, das zum Nationalpark Los Nevados gehört, ideal zum Wandern und Reiten.

Das Tal ist obendrein die Heimat eines kolumbianisches Nationalsymbols: der Wachspalme, die bis zu 60 Meter hoch werden kann. Mit ihren Blättern berührt sie den mystischen Nebel, der den Gipfel des Cerro Morrogacho umgibt. Eine weitere Attraktion sind die nahe gelegenen Santa-Rita-Wasserfälle – der perfekte Ort für eine Abkühlung an heißen Tagen. Roberto schaut der sinkenden Sonne entgegen und nippt an seiner fünften Tasse “tinto”, pechschwarzem, starkem Kaffee. “Seit ich hier lebe”, sagt er, “trinke ich meinen Kaffee ohne Zucker. In Salento ist das Leben süß genug.”

Tipps & Informationen

Anreise: Zum Beispiel von Frankfurt mit Lufthansa nonstop oder mit Delta über Atlanta nach Bogotá. Von dort weiter mit dem Bolivariano-Bus nach Armenia oder Pereira (6–8 Stunden). Aus beiden Städten fahren mehrmals täglich Busse nach Salento (ca. 45 Min.).

Unterkunft: Etwa im “Hotel Salento Real”, einem Haus im Kolonialstil, DZ inkl. Frühstück ab 43 Euro. Alternativ im modernen Hostel “Beta Hostel”, DZ ab 44 Euro oder im klassisch kolumbianischen “The Plantation House”, DZ ab 16 Euro.

Kaffeetouren: Zum Beispiel auf Don Elías’ Farm “Cafetera Las Brisas”, Tel. 0057/315/606 11 13

Auskunft: Über Procolombia

Aufgespürt:

http://www.welt.de/reise/staedtereisen

Top 6 Gründe für einen Besuch von Armenien

§ July 2nd, 2015 § Filed under Reisetipps, Reiseziele § Tagged , , , Comments Off on Top 6 Gründe für einen Besuch von Armenien

Sind Sie es Leid Ihren Urlaub stets an den gleichen, gewohnten Orten zu verbringen? Sie wollen etwas absolut neues und einzigartiges versuchen? Dann betrachten Sie Armenien als nächstes Reiseziel, denn dieses kleine einzigartige Land bietet unzählige Touristenattraktionen, welche Sie in keinem anderen Land finden werden. Wir präsentieren Ihnen hier die Top 6 Gründe für einen Besuch in Armenien dieses Jahr.

  1. Um das erste christliche Land der Welt zu entdecken

NoravankMonastery

Armenien ist das weltweit erste Land, das das Christentum in 301 als Landesreligion angenommen hat – und heute können viele Denkmäler zu diesem bedeutenden  Ereignis über das Land hinweg gefunden werden. Stellen Sie sich vor: hunderte elegante und einzigartige Klöster und Tempel, jeder mit seiner eigenen Geschichte und Gestaltung! Auch wenn armenische Tempel keinen außergewöhnlichen Stil wie die gotischen Kreationen besitzen, stehen sie stets vor einem unglaublichen Hintergrund von bergiger Landschaft und bezaubern zudem durch ihr einfaches und majestätisches Design. Bei einem Besuch wird das Herz mit Ehrfurcht und unvergesslichen Emotionen gefüllt. Wenn Sie sich also entscheiden Ihren Urlaub in Armenien zu verbringen, dann verpassen Sie nicht die beliebtesten christlichen Denkmäler wie das Geghard, Tatev, Khor Virap, Aghpat, Sanain, Haghartsin, Echmiadzin Cathedral, Sevanavank, Noravank und andere. Viele von diesen sind übrigens Teil des UNESCO Weltkulturerbes.

  1. Um einzigartige Lace-Steine zu bewundern

Armeniankhachkars

Wo auch immer Sie in Armenien sind, finden Sie die einzigartigen Kreuz-Steine, die «Khachkars».Sie sind aus Armenien und verdeutlichen die gesamte christliche Geschichte des Landes. Es gibt über 50.000 Khachkars,  jeder handgefertigt und mit einem einzigartigen Muster, Zierde und Geschichte. Für die Erstellung eines Khachkars bedarf es wahrer Meisterarbeit, echtes Talent und viel Zeit, da viele mehrere Tonnen wiegen. Kein anderes Land auf der Welt hat einen solch leistungsstarken und beständigen Weg ihren Glauben an Gott auszudrücken. Ein typischer Kreuz-Stein besteht aus vulkanischem Basalt oder Tuff. Im Zentrum befindet sich ein großes Kreuz (das Symbol der Kreuzigung), welches von Bildern von Trauben und Blättern umgeben ist. Sie wollen armenische Khachkars sehen? Besuchen Sie Noraduz, nicht weit vom Sevan See und Sie werden einzigartige Gräberfelder von 900 Khachkars finden. Übrigens, man sagt der schönste befindet sich im Gebiet des Goshavank Klosters und geht auf das Jahr 1291 zurück. Wenn Sie keine Gelegenheit haben dies zu besuchen, dann besuchen Sie das Nationale Geschichtsmuseum in Yerevan (Republic Square 4), welche andere Meisterstücke des gleichen Lehrmeisters besitzt.

  1. Um das dünnste Fladenbrot der Welt zu probieren

Lavash

Es ist unmöglich sich Armenien ohne Lavash vorzustellen – besonders dünnes Fladenbrot aus Weizenmehl und Wasser, welches in einem besonderen Ofen gebacken wird. Der Ursprung dieses Brots stammt aus Armenien und ist der Nationalstolz. Es ist so dünn und weich, dass Sie alles darin einwickeln können – von Fleisch bis zu Äpfeln. Die meisten Armenier bevorzugen es mit Käse und verschiedenem Gemüse zu essen – ein wahres armenisches Sandwich. Sie wollen es probieren? Sie können auf jedem Markt und in jedem Supermarkt Armeniens eine tolle Auswahl dieses Brots mit geringen Kalorien finden. Zudem kann es heutzutage fast überall auf der Welt mit dem Label „Armenisches Lavash“ gekauft werden. Übrigens, noch vor einigen Jahren war Lavash ein Teil des UNESCO Weltkulturerbes.

  1. Um in den seitenverkehrten Himmel zu tauchen.

LakeSevan

Der legendäre Sevan See befindet sich hoch in den Bergen, so dass die Wasseroberfläche manchmal den Himmel zu berühren scheint. Der See ist einer der höchsten der Welt und ist der größte im Kaukasus – deshalb wird er manchmal als „armenisches Meer“ bezeichnet. Man kann sich nicht zurückhalten, die schöne Umgebung zu bewundern: mit Bäumen bedeckte Hügel, Steinfelsen, Steppen, die sich in Alpenwiesen verwandeln. Es ist also kein Zufall, dass der See für Touristen und Einheimische der Lieblingsort an heißen Sommertagen darstellt. Der Platz ist optimal zum Ausruhen: Sie finden mehrere Hotels und Landhäuser für jeden Geschmack und Möglichkeiten, es herrschen gute Bedingungen um eine Yacht zu mieten, Windsurfen und sogar Tauchen! Sie können die restliche Zeit Ihres Besuchs mit den beliebten Sehenswürdigkeiten wie dem Sevanavank Kloster, den Kirchen von Ayravank, Astvacacin und Arakeloc verbringen.

  1. Um die längste Seilbahn der Welt zu nutzen

Haben Sie sich je gefragt, wie es sich anfühlt für 15 Minuten über den wunderschönen Canyon zu fliegen? Armenien bietet diese einzigartige Erfahrung. Vor mehreren Jahren wurde im südlichen Teil des Landes  die längste Seilbahn der Welt (über 5km) gebaut. Heute ist es Teil des Guinness Buchs. Am Ende des Flugs sehen Sie das einzigartige Tatev Kloster – das Meisterstück der mittelalterlichen Architektur und ohne Zweifel eines der spektakulärsten Attraktionen auf dem Planeten.

  1. Um Jazz zu hören

JazzclubinArmenia

Armenier haben stets Jazz geliebt und respektiert. Zur Sowjet-Zeit war diese Musik das Medium um innere Freiheit auszudrücken. Zu dieser Zeit haben die ersten und besten Jazz Kombos von Armenien, wie Levon Malkhasyan, in dem legendären Café «Poplavok» (Isaakyan 41) gespielt und andere Künstler angelockt. Später hat er seinen eigenen Jazzclub «Malkhas» (Pushkin 52/1) eröffnet, welcher ein Treffpunkt für echte Musikkenner mit gutem Geschmack ist. Dieser Ort bietet eine gemütliche Atmosphäre und wenn Sie dem Meister beim emotionalen und ausdrucksstarken Spielen zuhören, erzeugt dies unvergessliche Emotionen.

Route nationale 7: Im alten Opel Kapitän über die Route 66 Europas

§ May 29th, 2015 § Filed under Reisetipps § Tagged , , , Comments Off on Route nationale 7: Im alten Opel Kapitän über die Route 66 Europas

Was ist aus der Landstraße, der alten Fernstraße geworden? Was aus den Wegen, auf denen die Reisenden nicht durch die abgeschirmte Welt sechsspuriger, kreuzungsfreier Autobahnen von einem Ende des Landes zum anderen geführt werden? Auf denen sie vielmehr mit ihrer Limousine mitten durchs Leben rollten, auf zwei Spuren mit Gegenverkehr, und immer mal entschleunigen mussten, auch stehen bleiben, wobei ihr Blick durch die Fenster in Wohnzimmer, Cafés oder Geschäfte fiel.

Bei heruntergekurbelten Scheiben zogen die wechselnden Gerüche, Geräusche und Temperaturen herein. Mehrere Tage auf engstem Raum unterwegs, Strapazen, plärrende Kinder – aber viele der Straßen durch Städte, Dörfer und Landschaften wurden verehrt, einige besungen, sie waren legendär, ihre Namen standen für Sehnsucht, Fernweh, für die schönsten Jahre des Autokults.

Die französische Antwort auf die amerikanische Route 66

Willkommen im Roadmovie, Einsteigen ins Jahr 1956, jedenfalls in ein Auto aus jenem Jahr. Mit einem alten Opel Kapitän geht es “in die Sonne, in die Freiheit”. So heißt das Buch des Autors Michael Kröher und des Fotografen Wolfgang Groeger-Meier, die uns darin, fast wie im Kino, ihre Reise auf so einer Straße vorführen. Auf der französischen Route Nationale 7, die Ikone für den Autoverkehr in Richtung Süden aus den 50er- und 60er-Jahren.

Ausgangspunkt: Paris. Endpunkt: Mittelmeer, kurz hinter Nizza bei Menton. Neben den sonnenhungrigen Touristen zogen Tramps, Hippies und Straßenmusiker entlang der Nationale 7 (RN 7) gen Süden. Auch Groeger-Meier war auf der Strecke einst zu Hause. Aufgewachsen in Paris sah er sie als Kind viele Jahre hintereinander, jeden Sommer vom Rücksitz des elterlichen Peugeot 404 aus, hin und zurück.

Die RN 7 ist ein Traum, liebevoll auch “Route Bleue” genannt – blau wie das Meer und der Himmel an der Côte d’Azur. Sie war die französische Variante der amerikanischen Route 66. Doch mit dem Ausbau der mautpflichtigen Autobahnen verblasste ihr Ruhm. Heute schätzen Nostalgiker den Umweg, am stilvollsten im Oldtimer. Wer sie in unseren Tagen befahren will, muss allerdings historischen Straßenkarten folgen. Auf den neuen ist sie nicht mehr markiert, ihr offizieller Status ist passé.

Seit die Nationale 7 entwidmet wurde und die Zuständigkeit 1972 an die Departements ging, ist das Original auf vielen Etappen “verfälscht”, der Verkehr auf Umgehungsstraßen verlegt, auf vierspurige Schnellstraßen, oder gleich auf die Autobahn. Um so charmanter, inzwischen fast schon wieder naturbelassen, präsentiert sich die ursprüngliche Strecke. Und sie sind noch zu finden, die berühmtesten Etappen, die Rastplätze und Tankstellen, die Gasthäuser und berüchtigten Engpässe in den Orten, einst in der Hochsaison geplagt von stundenlange Staus.

Sie fahnden nach Zeugen aus der Zeit der Route nationale

Die ersten Kilometer der Strecke – Beginn ist vor der Kathedrale Notre Dame – verlieren sich noch im Straßengewirr des Pariser Zentrums. Hinaus geht es durch die Betonschluchten der Trabantenstädte. Von ihnen war damals noch nichts zu sehen, nichts zu ahnen von der explosiven sozialen Brisanz, die dort heute herrscht. Bei Orly steht am Straßenrand der Torso einer Concorde.

Dass der Traum vom Überschall-Passagierverkehr schon bald ausgeträumt sein würde, ahnte auch keiner in der Zeit, als die Pferdestärken unter der Haube immer mehr und die Pisten immer breiter wurden. Dann, hinter Fontainebleau, kommt das Gefühl der Landstraße auf, alte Alleen, von Buschwerk überwucherte Tankstellen, längst geschlossene Rasthäuser, angepriesen in den alten Reiseführer. Sie und die verwaschenen Reklamewände auf Häusern, mit Werbung für längst verschwundene Marken, zeugen von der einst so lebendigen Verkehrsader.

Anders als die Familienväter aus den Sechzigern und Siebzigern, die ihre Dauphine, R4 oder Simca Aronde nach Kräften prügelten, damit sie spätestens am zweiten Abend am Mittelmeer das Zelt aufschlagen konnten, lassen sich Kröher und Groeger-Meier Zeit, für sich, für den Leser, für ihren Kapitän. 1000 Kilometer in fünf Tagen, Spurensuche auf der Nationale 7.

Sie fahnden nach Zeugen aus der großen Zeit, Besitzer überlebender Werkstätten und Tankstellen etwa, die damals, zu Zeiten ihrer Väter, öfter zum Boxenstopp luden, weil die Ölwechsel noch alle 5000 Kilometer vorgeschrieben waren und allfällige Malaisen nervten, gerissene Bowdenzüge oder verdreckte Unterbrecherkontakte.

Die Autoren besuchen die Attraktionen der Durchgangsorte, an denen auch die Urlaubshungrigen, bei aller Eile, wenigstens beim ersten Mal kurz innehielten, die Brücke von Avignon, die römischen Amphitheater in Vienne und Orange. Sie treffen Menschen, die noch sehnsüchtig vom großen Durchgangsgeschäft in der Gastronomie und im Einzelhandel berichten können.

Wo die Ente endlich mal den Käfer abhängen konnte

Aber auch nach vorn denkende Bürgermeister, die entlang der heute ruhigeren Strecke sanften Tourismus aufbauen, und Wirte aus Sternerestaurants, die daran teilhaben wollen. Oder sie besuchen Häuser, die unmittelbar von der RN-7-Nostalgie zehren, wie das “Musée Mémoire de la Nationale 7” in Piolenc, in dem die Kleinwagen alle stehen, die damals die Strecke bevölkerten.

Die Landschaften wechseln mit den Flusstälern, Île-de-France mit der Seine, Burgund und Zentralmassiv mit der Loire. Dann der Aufstieg zur westeuropäischen Wasserscheide zwischen Atlantik und Mittelmeer, zum Col du Pin-Bouchain auf immerhin 760 Meter über dem Meer, wo damals die 2CV-Ente endlich mal den etwas stärker motorisierten VW abhängen konnte. “Der Käfer ist eben doppelt so schwer und kann nicht so gut durch die Kurven schaukeln”, verteidigte sich dann der deutsche Papa am Volant in Richtung Rückbank.

Noch sind sie nicht überall verschwunden, die oben abgerundeten, rot-weißen Kilometersteine der Nationale 7 und all die anderen alten Wegmarken, gemalt, gegossen, gemauert, obwohl ihnen ihre offizielle Funktion genommen wurde. Irgendwann werden sie unter Denkmalschutz stehen. Beim Abstieg zur Rhône beginnt es, nach Mittelmeer zu riechen, hinunter geht es zu den Pinienwäldern, zu den Olivenbäumen, den Kräutern der Provence, den zirpenden Grillen, den warmen Abenden.

Das Auto der beiden Autoren, fast sechzig Jahre alt, ist denkbar passend. Ihr Kapitän, Oberklasse, sechs Zylinder, 75 PS, 140 Spitze, war vielleicht der schönste in der Modellreihe, die damals fast jährlich die Karosserie wechselte und dabei ansonsten meist nur amerikanischen Protz nachahmte. Der “56er” nicht, zweifarbige Eleganz, freundliches Gesicht, zurückhaltende Proportionen.

Nun gut, Weißwandreifen hätten vielleicht gepasst, vor allem ein Autoradio. Dann nämlich hätten die Fahrer in den fünf Tagen daraus sicher irgendwann den Schlager von Charles Trenet aus dem Jahr 1959 über die Straße herausgeholt: “Man ist glücklich auf der Route Nationale 7”, sang Trenet damals, trällerte über die Olivenbäume am Straßenrand, den Himmel darüber und die Sonne im Herzen. Ein Hit. Es blieb nicht der einzige über die Kultstraße.

Warum die beiden Autoren nicht mit einem Citroën DS 19 oder Peugeot 404 unterwegs waren? Kröher sagt, sie hätten auf der Strecke, die heute von vielen französischen Nostalgikern in ihren einheimischen Oldtimern befahren wird, mit dem Kapitän ganz bewusst zeigen wollen, dass sie aus dem Ausland, aus Deutschland gekommen seien. Dabei dürfte das freundliche Gesicht auch damals auf der Nationale 7 kein unbekanntes gewesen sein. Der Kapitän, die Oberklassen-Limousine, war in den 50er-Jahren zeitweise der am drittmeisten verkaufte Autotyp in Deutschland, hinter dem VW Käfer und dem Opel Rekord, und zwei Drittel der Produktion gingen ins europäische Ausland.

Klassiker, zu denen die Highways niemals aufrücken werden

Beliebt war die Strecke sowieso auch bei Urlaubern in Deutschland, wo es an legendären Landstraßen eher mangelte. Wer hier nach dem Krieg in den Süden in die Ferien wollte, dem standen von Anfang an Autobahnen zur Verfügung, und die hatten noch nie Charme. Gab es je ein sehnsüchtiges Lied über die “Hafraba”, die Autobahn von den Hansestädten über Frankfurt nach Basel? Oder über Bundesstraßen wie die B 3, die zu Beginn wenigstens noch manche Lücke im vierspurigen Netz zweispurig schließen mussten?

Sie blieben ohne Glanz, nie wurde eine deutsche Fernstraße mit der Route 66 durch die USA verglichen, die Nationale 7 dagegen immer wieder. Erst vor Kurzem führte die “Washington Post” in einer Reportage die Parallelität an. Auch der alte amerikanische Highway ist Kult, in einem Land, in dem die großen Roadmovies wie “Easy Rider”, “Paris, Texas” oder “Wild at Heart” eben die guten alten zweispurigen Straßen in Szene setzen, jene Klassiker, zu denen die Highways niemals aufrücken werden.

Kurz vor dem Ende der RN 7 schossen die Autoren noch ein Foto vom Hauptdarsteller, ihrem Kapitän, vor dem Schloss in Villefranche-sur-Mer, in dem die Rolling Stones Songs schrieben und Joints rauchten. Das war Anfang der Siebziger, als die Kultstraße zur Geschichte wurde. Wenige Kilometer später war auch damals Schluss, am Meer oberhalb von Menton. Hier stand – und steht immer noch – der letzte rot-weiße Kilometerstein, der das Ende markierte – und den Start zurück nach Paris.

Homepage:

www.welt.de/reise/nah/article141377201/Im-alten-Opel-Kapitaen-ueber-die-Route-66-Europas.html

Richtig abschalten im Urlaub: Erholung ohne Handy / TÜV Rheinland: Handy und Laptop zuhause lassen / Falls nötig Vereinbarungen über Erreichbarkeit treffen / Urlaub richtig planen

§ April 19th, 2014 § Filed under Reisetipps § Tagged , Comments Off on Richtig abschalten im Urlaub: Erholung ohne Handy / TÜV Rheinland: Handy und Laptop zuhause lassen / Falls nötig Vereinbarungen über Erreichbarkeit treffen / Urlaub richtig planen

Köln (ots) – Ein Grund, warum immer mehr Menschen im Urlaub nicht richtig abschalten können, ist ihre ständige Erreichbarkeit. “Wer Mobiltelefon und Laptop im Urlaub anlässt, findet nicht den nötigen Abstand zum Alltag”, erklärt Dr. Ulrike Roth von TÜV Rheinland. Die Folge davon ist, dass die erhoffte Erholung nicht eintritt. Die Gesundheitsexpertin rät daher, Geschäftshandy und Laptop gar nicht erst mit in den Urlaub zu nehmen oder klare Vereinbarung über die Erreichbarkeit zu treffen. § Read the rest of this entry…

Die grüne Insel lockt mit faszinierenden Dublin-Eindrücken

§ April 15th, 2014 § Filed under Reisetipps § Tagged , Comments Off on Die grüne Insel lockt mit faszinierenden Dublin-Eindrücken

Die irische Hauptstadt Dublin ist so vielseitig und lebendig, dass Kenner sie selbst London, der Königin der Städtereisen, vorziehen. Wer zum ersten Mal nach Dublin reist, der denkt vielleicht an dunkle irische Pubs, in denen noch dunkleres irisches Bier ausgeschenkt wird, an grüne Klippen, irische Folk-Music und Regen.
Ganz soweit hergeholt ist dieses klischeeträchtige Bild tatsächlich nicht. Dublin verfügt über unzählige Pubs, die von hip und trendy bis zu traditionell viktorianisch für jeden Geschmack das Richtige zu bieten haben. Insbesondere in der Gegend um Temple Bar, rund um die Grafton Street und in der Wexford Street sind viele Pubs zu finden. Hier spielt sich auch das musikalische Leben der Stadt ab. Natürlich wird die Irish Folk Music in Irland groß geschrieben, sie gehört zu Dublin wie das Oktoberfest zu München und jeder Ire, der etwas auf sich hält, kennt sich damit aus. Irish Folk kann man in Dublin an jeder Straßenecke und in jedem Pub hören aber auch an Rock, Pop, Jazz und Klassik hat die Musikstadt viel zu bieten. § Read the rest of this entry…

Berlin erfahren – Klassenfahrt in die deutsche Hauptstadt

§ June 1st, 2013 § Filed under Reisetipps § Tagged , Comments Off on Berlin erfahren – Klassenfahrt in die deutsche Hauptstadt

Sehenswürdigkeiten bei einer Studienfahrt in die Hauptstadt Deutschlands

Bei einer Schulreise in die Hauptstadt Deutschlands ist es möglich zwei Seiten der Weltstadt zu sehen: Die Vergangenheit des wiedervereinigten Deutschlands zum einen und die Metropole der Kunst und Politik, die sich immer ändert und vor Lebensfreude sprüht zum anderen. Man kann in Berlin Kunst, Geschichte und Politik gleichzeitig erleben und in Cafés um den Potsdamer Platz an der damaligen Berliner Mauer in die Stadt der vielen Gesichter einzutauchen. Das Reiseziel für die kommende Studienfahrt und ein Muss für jede Schulklasse ist eine Fahrt in die deutsche Kapitale! Wir empfehlen berlinkompakt.net als Veranstalter für Stadtrundfahrten und Führungen durch Berlin.

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Berlin ist so reich an Sehenswürdigkeiten

§ May 29th, 2013 § Filed under Reisetipps § Tagged , Comments Off on Berlin ist so reich an Sehenswürdigkeiten

Berlin ist immer eine Reise wert: Die Stadt an der Spree, die sich spätestens seit der Jahrtausendwende zum heimlichen Mittelpunkt der europäischen Kreativszene gemausert hat, bietet Besuchern nahezu unendlich viele Möglichkeiten.
Für jeden etwas dabei
Kunstliebhaber zieht es in die Alte Nationalgalerie oder in die Akademie der Künste, wer sich für Geschichte interessiert, der wird sich Überreste der Berliner Mauer oder den Checkpoint Charlie anschauen. Viele Gedenkstätten und Museen widmen sich der vor allem im 20. Jahrhundert bewegten Geschichte Berlins.
Außerdem sei auf das vielfältige Abend- und Nachtleben hingewiesen: Wer in Bertolt Brechts alter Wirkungsstätte, dem weltberühmten Berliner Ensemble ein Stück gesehen hat, den erwartet danach das Nachtleben mit seiner Kneipenszene und einer Vielzahl von legendären Clubs.
Sehenswürdigkeiten allerorten
Es lohnt sich alleine aufgrund der Sehenswürdigkeiten Berlin zu besuchen: Jedes Jahr kommen Millionen Menschen aus aller Welt in die deutsche Hauptstadt, um sich in Berlin Reichstag, Brandenburger Tor, Gedächtniskirche, den von den Berlinern liebevoll „Alex“ genannten Alexanderplatz oder eine der vielen anderen Sehenswürdigkeiten anzuschauen.
Warum nicht am Potsdamer Platz eine original Berliner Currywurst genießen und danach vom Fernsehturm aus einen Rundumblick aus der Vogelperspektive wagen?
Wer durch das Brandenburger Tor spaziert, auf dem Kurfürstendamm flaniert oder die Siegessäule bewundert, der merkt schnell: Mitte ist der Stadtteil Berlins, in dem ständig etwas los ist, traditionelle Architektur auf hochmoderne Städteplanung und einen neuen Gründergeist trifft.
Mittelpunkt Reichstag
Hauptattraktion einer Reise in die Hauptstadt ist jedoch unzweifelhaft der Sitz des Deutschen Bundestages: Touristen aus aller Welt besuchen wegen dem Reichstag Berlin. Das imposante und geschichtsträchtige Gebäude im Herzen Berlins beeindruckt durch seine imposante Glaskuppel, von der aus sich ein wundervolles Panorama bietet.
Eine der angebotenen, kostenlosen Führungen lohnt sich hier unbedingt, um die vielen interessanten architektonischen und historischen Fakten kompetent und anschaulich vermittelt zu bekommen oder dem Deutschen Bundestag bei der parlamentarischen Arbeit zuzusehen.
Ein wichtiger Tipp zu guter Letzt: es empfiehlt sich, bei Interesse an einer Führung grundsätzlich, zeitig zu buchen, da der Besucherandrang stets groß ist.
Als Abschluss eines Aufenthalts in Berlin Reichstag und Umgebung zu besuchen, ist eine wunderbare und interessante Erfahrung für Jung und Alt. § Read the rest of this entry…

Berliner Reichstag – Parlamentssitz und Touristenattraktion

§ April 20th, 2013 § Filed under Reisetipps § Tagged , Comments Off on Berliner Reichstag – Parlamentssitz und Touristenattraktion

Wer die deutsche Hauptstadt Berlin besucht, der hat eigentlich immer auch ein bestimmtes Ziel vor Augen: Den Berliner Reichstag.

Der Reichstag in Berlin hat eine bewegte Geschichte. Er war Parlamentssitz in der untergehenden Weimarer Republik, wurde während der Nazi – Diktatur niedergebrannt, war im getrennten Deutschland eine Ruine im Niemandsland zwischen Ost und West und wurde nach der Wiedervereinigung von Deutschland wieder Parlamentssitz und dann zum Touristenmagneten. § Read the rest of this entry…

Blog: Gruss aus der Küche – Frühstück mit Seeigel

§ April 14th, 2013 § Filed under Reisetipps § Tagged , , , Comments Off on Blog: Gruss aus der Küche – Frühstück mit Seeigel

Wenn ein Koch etwas nicht verbessern kann, dann muss er die Größe haben, es in Ruhe zu lassen. Nicht einmal die Adrià-Brüder pfuschen an fünf Jahre altem Belota Schinken herum. Das spanische drei Sterne Restaurant Sant Pau serviert eine perfekte, kaum behandelte Grapefruit als Zwischengang. Und einer guten Auster ist meiner Meinung nach nichts hinzuzufügen, außer vielleicht ein ganz klein wenig Vinaigrette. § Read the rest of this entry…

Städtereisen: Vergessen Sie Paris oder Wien! Es gibt Alternativen

§ April 10th, 2013 § Filed under Reisetipps § Tagged , , , Comments Off on Städtereisen: Vergessen Sie Paris oder Wien! Es gibt Alternativen

In Paris gibt es tolle Restaurants, in Wien Kaffeehäuser und in Berlin steppt der Bär. Doch wer die schillernden Metropolen mal umfährt, stellt fest: Auch die zweite Wahl kann erstklassig sein. Von Hans Schloemer

Frei nach dem Motto “auch andere Mütter haben hübsche Töchter” muss man sich als Reisender nicht sofort mit dem Erstbesten zufriedengeben. Es lohnt sich durchaus, einen Moment länger nachzudenken, wo man denn einem bestimmten Lebensgefühl nachgehen und es persönlich erfahren will. Auch andere Städte sind einen Trip wert – und sorgen dabei für die eine oder andere Überraschung. § Read the rest of this entry…