Schlummern – Flugzeug-Schlaf: Männer dösen leichter, Frauen brauchen länger

§ February 15th, 2017 § Filed under Luftfahrt § Tagged , Comments Off on Schlummern – Flugzeug-Schlaf: Männer dösen leichter, Frauen brauchen länger

Nickerchen über den Wolken: Wenn es um das Thema Schlafen im Flugzeug geht, scheiden sich die Geister. Während die einen schon beim Schließen der Türen ins sprichwörtliche Reich der Träume fallen, bekommen andere selbst auf einem 13 Stunden-Flug kein Auge zu. Holiday Extras, ein auf Reise-Extras spezialisierte Unternehmen aus München, hat eine Umfrage rund ums Schlummern in 11.000 Metern Höhe durchgeführt. Rund 1.000 Teilnehmer haben sich an der Studie beteiligt.

Ein Drittel schläft leicht mal ein:

Rund 31 Prozent der Befragten gaben an, überall schlafen zu können. Daher fällt es diesen Passagieren auch nicht schwer, auf dem Flug in einer engen Economy Class zu schlummern. Knapp 17 Prozent sehen das jedoch ganz anders. Sie schlafen während der Reise in der Luft praktisch keine Minute. Mit knapp 29 Prozent gab etwa ein Drittel an, zumindest mal kurz weg zu dösen.

Herren dösen schneller:

Schaut man sich die Antworten je nach Geschlecht an, fällt auf, dass sich die Herren der Schöpfung etwas leichter tun. Von denen, die im Flieger gut schlafen können, gehen gut 60 Prozent auf das Antwortkonto von Männern.

Musik als Mittel zur Beruhigung:

Neben der Fähigkeit, im Flugzeug zu schlafen, hat Holiday Extras auch nachgeforscht, was Reisende tun, um den süßen Träumen nachzuhelfen. Knapp 25 Prozent versuchen, den Schlaf mit Musik zu fördern. Nur gut sechs Prozent greifen zu einem Glas Wein oder Bier. Noch ein halbes Prozentpunkt weniger nutzt die Wirkung von Schlaftabletten.

Herren greifen eher zu Tabletten:

Nach Geschlechtern betrachtet, scheinen Frauen ganz besonders auf die Wirkung von Klang zu reagieren. Rund zwei Drittel der Befragten, die Musik als Einschlafhilfe nannten, sind Damen. Genau umgekehrt sieht es bei der Verteilung aus, wenn man sich ansieht, ob Reisende zu Wein und Bier greifen. Auch bei den Pillen tendieren mit knapp 59 Prozent deutlich mehr Herren der Schöpfung zu diesem Hilfsmittel. (red, 6.2.2017)

Gesehen auf:

derstandard.at/2000052181037/Flugzeug-Schlaf-Maenner-doesen-leichter-Frauen-brauchen-laenger

So viel Sex wünschen sich Männer in einer Beziehung!

§ February 3rd, 2017 § Filed under Familie / Haus § Tagged , Comments Off on So viel Sex wünschen sich Männer in einer Beziehung!

So viel Sex wünschen sich Männer in einer Beziehung!

Einmal pro Woche, einmal am Tag, praktisch jede Stunde? Wir klären auf, wie viel Mann wirklich will!

© Studio10Artur/shutterstock

Dass Männer alle paar Sekunden an Sex denken, ist ein Klischee. Wie könnten sie auch? Schließlich würden sie dann nichts auf die Reihe kriegen, weil sie ständig abgelenkt wären.

Männer wollen nicht mehr Sex als Frauen

Das Team um die amerikanische Psychologin Amy Muise der University of Toronto haben mehr als 30.000 Probanden über ihr Sexleben ausfragt. Die meisten waren verheiratet oder in einer Beziehung. Das Ergebnis: Egal, ob Mann oder Frau – mit einmal Sex pro Woche sind jene, die in einer festen Partnerschaft leben, zufrieden. Damit räumen die Wissenschaftler ein für alle Mal mit dem Klischee auf, Männer würden mehr Sex als Frauen brauchen.

Viel bringt nicht viel!

Interessant: Die Zufriedenheit der Paare steigt mit zunehmender Sex-Frequenz an – aber eben nur bis einmal pro Woche. Darüber hinaus war dieser Effekt nicht zu erkennen. Fünfmal die Woche Sex bedeutet also nicht gleich, dass die Beziehung gut ist. Naja, dann können ja alle Samstagabend-Sexfans, die unter der Woche zu müde für Bettsport sind, beruhigt aufatmen …

 

Original:

www.brigitte.de

Guide MICHELIN 2017: 31 neue Sterne erstrahlen über Deutschland

§ January 30th, 2017 § Filed under Restaurants § Tagged , Comments Off on Guide MICHELIN 2017: 31 neue Sterne erstrahlen über Deutschland

Gastronomie weiterhin auf Spitzenniveau

Mit drei neuen 2-Sterne-Adressen und 28 neuen 1-Stern-Häusern kommt die Ausgabe 2017 des Guide MICHELIN Deutschland am 2. Dezember in den Handel. Insgesamt liegt die Zahl der Restaurants mit einem oder mehreren Sternen jetzt auf dem neuen Höchststand von 292 Betrieben. Dies sind 17 Prozent mehr als noch vor fünf Jahren. Dazu Michael Ellis, internationaler Direktor des Guide MICHELIN: „Die Entwicklung der deutschen Spitzengastronomie bleibt dank zahlreicher junger, innovations-freudiger Köche auf sehr hohem Niveau. Vielfach haben sie ihr Know-how in internationalen Top-Häusern erworben und stellen ihr Können jetzt als Küchenchefs in eigenen Restaurants unter Beweis. Damit tragen sie maßgeblich dazu bei, dass die deutsche Gastro-Szene zu den besten in Europa und der Welt zählt“, so Ellis weiter.

Frischer Wind durch junge Küchenchefs

Zu dieser Generation hoch motivierter junger Köche zählt Shootingstar Tristan Brandt, der es zusammen mit seinem Team geschafft hat, dem Restaurant „Opus V“ in Mannheim innerhalb von nur zwei Jahren den zweiten MICHELIN Stern zu erkochen.
Erstmals mit zwei MICHELIN Sternen ausgezeichnet wurde ebenfalls das Restaurant „Geisels Werneckhof“ in München unter der Regie von Tohru Nakamura, der Spitzenküche mit japanischen Einflüssen kreiert. Auch er ist ein Vertreter der aufstrebenden jungen Küchenchefs.

Dritter neuer Aufsteiger in die 2-Sterne-Liga ist das Restaurant „Rutz“ in Berlin. Küchenchef hier ist Marco Müller. Die Bundeshauptstadt zählt damit sieben 2-Sterne-Häuser sowie zwölf 1-Stern-Restaurants und festigt damit ihren Ruf als kulinarischer Hotspot in Europa.

Zehn 3-Sterne-Häuser belegen Top-Niveau der Gastronomie

Die Zahl der deutschen 3-Sterne-Restaurants bleibt ebenfalls auf dem Stand von zehn Häusern. Damit behauptet Deutschland seinen Platz als europäisches Land mit den meisten 3-Sterne-Adressen nach Frankreich. Nur etwa einhundert Adressen weltweit tragen dieses Top-Prädikat für Kochkunst auf höchstem Niveau.

Einen neuen Spitzenwert verbucht der Guide MICHELIN Deutschland 2017 mit 243 Häusern bei den 1-Stern-Adressen. Insgesamt 28 Restaurants erhalten die begehrte Auszeichnung neu, davon mit dem „Bread & Roses“, „Le Flair“ und „Nenio“ gleich drei in Düsseldorf. Die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt zählt damit zu den Gewinnern im Guide MICHELIN Deutschland 2017. Jeweils zwei neue 1-Stern-Häuser finden sich in Bonn, Köln und Nürnberg.

Trend zum „Casual Fine Dining“ hält an

Auf ihren Fahrten für die Ausgabe 2017 des Guide MICHELIN beobachteten die Michelin Inspektoren aktuelle Trends und Entwicklungen in der deutschen Küche und Gastronomie. So finden sich in der gastronomischen Top-Liga immer mehr Häuser, die auf hohem Niveau kochen und dabei eine legere, lockere Atmosphäre bieten. „Casual Fine Dining“ heißt dieser Trend, der auch ein jüngeres Publikum anspricht. Gerade in den Metropolen ist inzwischen eine lebhafte, abwechslungsreiche und spannende Gastronomie zu Hause.

„Bib Gourmand“ feiert 20. Geburtstag mit 472 Empfehlungen

2017 feiert der Guide MICHELIN Deutschland ein Jubiläum: Vor 20 Jahren erschien in der Ausgabe erstmals der „Bib Gourmand“. Das Prädikat für sorgfältig zubereitete Speisen zu moderaten Preisen (in Deutschland 37 Euro für eine dreigängige Mahlzeit) wird durch das schlemmende Michelin Männchen gekennzeichnet und war von Anfang an ein Erfolg bei den Lesern. Insgesamt 303 Restaurants erhielten im Premierenjahr 1997 einen Bib Gourmand. Im Laufe der Jahre nahm die Zahl der Adressen beachtlich zu. Für die Ausgabe 2017 des Guide MICHELIN Deutschland zeichneten die Tester 472 Häuser mit dem Prädikat für ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis und gute Küche aus. 60 Restaurants erhielten den Bib Gourmand neu.

Modernisiertes Layout erleichtert die Orientierung

Der Guide MICHELIN Deutschland 2017 erscheint in einem modernisierten, lesefreundlichen Layout. Die Anordnung der Empfehlungen ist übersichtlicher und praktischer: So stehen die Restaurant-Tipps vor den Hotelempfehlungen. Zusätzlich geben Schlüsselworte wie „traditionelle Küche, gastfreundlich“ oder „moderne Küche, elegant“ auf einen Blick direkt Auskunft über Küchenstil und Ambiente eines Restaurants oder den Charakter eines Hotels.

Insider-Tipps für Adressen mit dem „gewissen Etwas“

Weiteres Novum sind die Insider-Tipps der Michelin Inspektoren für Großstädte und touristische Zentren. Diese speziellen Empfehlungen sind zusammen mit einem Foto der jeweiligen Städte vorangestellt und beinhalten eine kurze Auswahl der Häuser, die durch ihre Atmosphäre, typische Spezialitäten für die Region oder ihre reizvolle Lage bestechen. Hierbei handelt es sich neben besonderen Hotels nicht nur um Sterne-Adressen, sondern ebenso um „Bib Gourmand“-Häuser, aber auch bodenständige Restaurants mit Lokalkolorit und guter Küche.

MICHELIN Teller weist auf „eine Küche von guter Qualität“ hin

Erstmals erscheint im Guide MICHELIN Deutschland 2017 auch ein neues Symbol, der MICHELIN Teller. Das Piktogramm steht für „eine Küche von guter Qualität“ und ist all jenen Restaurants vorangestellt, die nicht mit einem oder mehreren MICHELIN Sternen oder einem „Bib Gourmand“ ausgezeichnet sind. Das Symbol weist die Leser darauf hin, dass bereits die Aufnahme in die Auswahl des Guide MICHELIN als Zeichen für eine Küchenleistung über dem Durchschnitt zu werten ist.

Neue Hotelauswahl legt Wert auf Lage, Ambiente und Gastronomie

Der Guide MICHELIN Deutschland 2017 erscheint mit einer im Vergleich zur Vergangenheit deutlich reduzierten Hotelauswahl. Hintergrund: Als Antwort auf geänderte Reisegewohnheiten und Erwartungen der Leser listet der Titel künftig insbesondere solche Häuser, die über ein gewisses Plus verfügen und den Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis machen. Dazu zählen zum Beispiel eine besonders reizvolle Lage, ein charmantes Ambiente, ein großzügiger Wellnessbereich, modernes Design oder ein Hotelrestaurant mit besonders guter Küche.

Einheitliche Bewertungsmaßstäbe rund um die Welt

Der Guide MICHELIN gilt als internationale Referenz unter den Gastronomie- und Hotelführern. Die Basis dieses Vertrauens sind seine strengen Bewertungskriterien, die für alle 28 Länder, in denen der Guide erscheint, einheitlich sind. Für die Auswahl der Adressen im Guide MICHELIN ist ein erfahrenes Team aus fest angestellten, anonym arbeitenden Michelin Inspektoren verantwortlich. Alle Tester verfügen über eine fundierte Ausbildung und Erfahrung in internationaler Spitzenhotellerie und -gastronomie und haben zusätzlich eine intensive Ausbildung bei Michelin absolviert. Bei ihren Reisen auf der Suche nach den besten Restaurant- und Hoteladressen urteilen sie nach einem festen, an objektiven Maßstäben ausgerichteten Bewertungssystem, das sich im Laufe vieler Jahre bewährt hat. Deshalb steht der Guide MICHELIN für internationale Vergleichbarkeit und ein weltweit hohes Qualitätsniveau.

Ab 2. Dezember im Buchhandel

Der Guide MICHELIN Deutschland 2017 ist ab 2. Dezember für 29,95 Euro im Buchhandel erhältlich (Österreich: 30,80 Euro, Schweiz: 39 Franken). Außerdem lassen sich die Restaurant-Empfehlungen online über die Website „Bookatable by Michelin“ abrufen (https://www.bookatable.com/de). Die 54. Ausgabe des renommierten Hotel- und Gastronomieführers empfiehlt auf 1.176 Seiten insgesamt 2.306 Restaurants und 1.972 Hotels, davon:

292 Restaurants mit MICHELIN Sternen

10 3-Sterne-Restaurants
39 2-Sterne-Restaurants, darunter drei neue
243 1-Stern-Restaurants, darunter 28 neue
472 „Bib Gourmand“-Restaurants, darunter 60 neue

Das Spektrum der im Guide MICHELIN gelisteten Häuser reicht vom Landgasthof über das Gourmetlokal bis hin zur gut geführten Familienpension. Darüber hinaus listet der Guide MICHELIN zahlreiche Wellness-Hotels bis hin zu traditionsreichen Grandhotels

Sternerestaurants 2017 nach_Bundesland sortiert (PDF-Datei)

Sternerestaurants 2017 nach Orten sortiert (PDF-Datei)

Homepage besuchen:

http://www.hoga-pr.de

Katalonien: Ein starkes Comeback

§ January 28th, 2017 § Filed under Reisetipps § Tagged Comments Off on Katalonien: Ein starkes Comeback

Dass ich Katalonien endgültig verfallen war, merkte ich, als mir sehr heiß wurde. Ich meine nicht am Strand – es gibt herrliche Strände in Katalonien, aber die gibt es ja woanders ebenso. Ich meine auch nicht beim Wandern im Priorat, obwohl Wandern im Priorat mit das Schönste ist, was man im Leben machen kann. Nein, ich meine beim Correfoc.

Correfoc, das heißt Feuerlauf und ist in fast jeder katalanischen Gemeinde der Höhepunkt der Festa Major – des jährlichen mehrtägigen Sommerfestes zu Ehren der örtlichen Schutzheiligen. Beim Correfoc drücken diese Heiligen ein Auge zu, denn da ist der Teufel los. Buchstäblich. Da tut die Hölle ihren Schlund auf und entlässt ihre Kreaturen: Drachen und Feuerbestien aller Art, bis hin zu Flammen speienden Riesenmaultieren. Und um diese pyromanischen Pappmaschee-Monster herum wimmeln Mengen von rasenden Dämonen, die Funken sprühende Forken schwingen. Der Donner der Trommeln und das Quäken der gralles, der katalanischen Schalmeien, gehen bald unter in dem Lärm, mit dem das Pandämonium Jagd aufs Publikum macht. Wer dabeisteht, wird gnadenlos mit hineingerissen in den Taumel aus Licht und Krach und Hitze; wird durchgeschüttelt, aufgerüttelt, durcheinandergewirbelt; und tastet sich dann irgendwann, rußverschmiert und schweißgebadet, aus einem ganz anderen Bewusstseinszustand wieder zurück in die Normalität.

 

Wenn es darum geht, Katalonien oder die Katalanen zu charakterisieren, muss oft das Brauchtum herhalten. Vorzugsweise die Sardana, der komplizierte Ringelpiez, zu dem der Künstler Santiago Rusiñol das Bonmot prägte: “Die Sardana hat den Rhythmus Kataloniens – das Herz tanzt, der Kopf rechnet.” Oder auch die castells, die berühmten Menschentürme, deren Bau in Katalonien Volkssport ist und ein besonders eindrucksvolles Sinnbild für die Tugend des sozialen Zusammenhalts abgibt. Ich finde aber den Correfoc genauso vielsagend. Als Ritual, um “mal alles rauszulassen” und ein Tänzchen mit den Dämonen, auch den eigenen, zu wagen. Ein Ritual übrigens, das über Jahrhunderte erprobt ist und bei dem die Einzigen, die sich verletzen, leichtsinnige Touristen sind. Wenn Sie also mitwirbeln wollen, ziehen Sie bitte keine Sonntagskleidung an, Kapuze und Augenschutz verstehen sich von selbst.  

So ein Correfoc ist das Hochamt der rauxa. Und rauxa (gesprochen “rauscha”) ist das, wonach es klingt: ein Zustand der Übergeschnapptheit, der einem alten Klischee zufolge die eine Seite des katalanischen Wesens ausmacht. Die andere Seite ist demnach seny (gesprochen “senj”) – Besonnenheit, Vernunft, Geschäftssinn. Um die vermeintlich nüchternen Katalanen gegen die ach so impulsiven Spanier abzugrenzen, hieß es bei dieser Zuschreibung früher gebetsmühlenhaft, seny sei die Regel und rauxa die seltene Ausnahme. Man macht ja auch nicht jede Woche einen Correfoc. In den letzten Jahren aber hat sich das katalanische Image gerade in Deutschland stark in Richtung rauxa verschoben: Wie können die so verrückt sein, sich von Spanien loslösen und ihren eigenen Staat gründen zu wollen?

 

Das lassen Sie sich am besten von ihnen selbst erklären. Hier nur so viel: Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass die Unabhängigkeitsdebatte für viele Katalanen und auch für viele Spanier ein riesiges und sehr aufwühlendes Thema ist. Und versuchen Sie es weniger einseitig zu betrachten, als es die deutsche Presse oft tut. Wenn es um den katalanischen independentisme geht, übernehmen die Korrespondenten, die ja durchweg in Madrid sitzen, erstaunlich unkritisch die Haltung spanisch-zentralistischer Kreise. Da ist viel ranziges Ressentiment im Spiel, auch immer noch viel unverdaute Propaganda aus der Franco-Zeit, als der Diktator aus Spanien eine rückständige Monokultur machen wollte.

Je nach politischen Vorlieben mag man die katalanisch-spanische Geschichte unterschiedlich bewerten, zweierlei lässt sich aber kaum abstreiten. Erstens: Dass Katalonien heute zu Spanien gehört, ist die Folge einer gewaltsamen Besetzung, nicht einer freiwilligen Übereinkunft. Die Kapitulation Barcelonas im Erbfolgekrieg besiegelte 1714 die Eingliederung der katalanisch-sprachigen Gebiete in das Reich der Bourbonenkönige. Zweitens: Jahrhundertelang hat sich dieses siegreiche Spanien mal mehr, mal weniger rabiat bemüht, die katalanische Sprache und Kultur zu unterdrücken. Am schlimmsten unter dem Franco-Regime, für das die eigensinnigen Katalanen neben den Kommunisten und den Anarchisten das Hauptfeindbild waren. Vor diesem Hintergrund reagiert die katalanische Bevölkerung auch heute noch sehr hitzig, wenn der spanische Staat, so wie in den letzten Jahren, wie- der versucht, ihre mühsam erkämpften Autonomierechte zurückzuschneiden.

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Please no Handgranaten

§ October 21st, 2016 § Filed under Travel Leisure § Tagged , Comments Off on Please no Handgranaten

Klopapier, E-Gitarre, Smartphone. Die Liste der materiellen Segnungen, die aus den USA zu uns kommen, ist lang. Aber nichts ist so effizient wie manch geistiger Export. Deshalb fühlen sich die amerikanischen Touristen bei uns auch so wohl.

 

Ach, Amerika! Unter den zahllosen tollen Dingen, die es uns geschenkt hat, finden sich nicht nur die Zuckerwattemaschine, der Teddybär und die Klopapierrolle; in jüngerer Zeit kamen noch diverse unwichtige Erfindungen wie der Personal Computer, das Smartphone und Facebook dazu. Aber was uns wirklich vorangebracht hat, ist das uramerikanische Bekenntnis, nein, nicht “anything goes”, sondern natürlich: “safety first”. Dieser Glaubenssatz ist zu uns herübergeschwappt, viel schneller und effizienter als die rund zwei Millionen US-Touristen, die Deutschland pro Jahr besuchen. Für die musste man ja erst teure Werbung machen, Märkte bearbeiten, Flughäfen bauen.

Das Prinzip, dass Spaß zwar okay ist, aber in jedem Falle die Sicherheit Vorrang hat, das hat es mit großer Leichtigkeit nach Deutschland geschafft. Ist ja natürlich auch den Deutschen nicht ganz fremd, und wer weiß, vielleicht hat der Erfinder des Prinzips – wie so viele andere amerikanische Erfinder – ebenfalls deutsche Wurzeln.

Vor allem im Tourismus dürfen wir tagtäglich seine Segnungen erleben: Fluggastdatenspeicherung, Nacktscanner, Mineralwasserverbot im Handgepäck. Und bitte Nasenspray und Augentropfen in diese zuzippbaren Gefrierbeutel – und nur in diese! Es geschieht zu unserer Sicherheit.

Kein Wunder, dass sich amerikanische Gäste in good old Germany so dermaßen wohlfühlen und hier zur drittwichtigsten ausländischen Touristennation geworden sind. Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) hat viele Daten über sie gesammelt, auch so eine Fertigkeit, die wir gekonnt übernommen haben. Wir wissen deshalb, dass US-Bürger am liebsten nach Bayern und am zweitliebsten nach Berlin reisen. Sie geben im Schnitt exakt 254 Euro pro Tag aus, Shopping ist neben Sightseeing eine ihrer liebsten Urlaubsbeschäftigungen. Als positiv fällt ihnen laut DZT an Deutschland auf, dass die Menschen Englisch sprechen, die Gastronomie hervorragend sei und die Germans bei Hygiene und Sicherheit weit vorne lägen.

So war es vielleicht nur eine kleine Prüfung, als jüngst ein amerikanischer Tourist zwei Handgranaten und ein wenig Munition als Fluggepäck aufgeben wollte. Hatte er auf Rügen gefunden, Zweiter Weltkrieg. Die Granaten waren mit Sand gefüllt, das sah man aber nicht sofort, weshalb das Terminal in Hamburg evakuiert wurde. Der Abenteuertourist wurde festgenommen, durfte aber kurze Zeit später locker ausreisen. Was wäre mit ihm wohl in den USA passiert? Richtig. Es gibt noch was zu tun!

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www.sueddeutsche.de

Mythos Monaco: Als Zaungast im Reservat der Reichen

§ June 18th, 2016 § Filed under Travel Leisure Comments Off on Mythos Monaco: Als Zaungast im Reservat der Reichen

Vor der neobarocken Türmchenfassade der Spielbank in Monte Carlo plätschert der Springbrunnen, doch man hört ihn kaum. Ein tiefes Dröhnen liegt in der Luft, ein kontinuierliches Rattern, Wummern und Hämmern. Der Boden bebt. Gleich drei Kräne ragen hinter dem “Hôtel de Paris” empor, dessen cremeweiße Belle-Époque-Fassade vornehm wie eh und je auf den Platz herabblickt.

Doch viel mehr als die Frontmauer steht nicht mehr vom Original, fast der gesamte rückwärtige Teil wurde abgerissen. Durch den gewaltigen neuen Betonrohbau klettern Männer mit blauen Helmen, die damit beschäftigt sind, eines der ersten Luxushotels der Côte d’Azur nach über 150 Jahren in völlig neuer Form wiederauferstehen zu lassen – etwas Zukunftsweisendes soll es werden, mit Innengarten, Dachvillen, Spa und noch viel mehr Suiten als bisher.

Das einstige Nachbargebäude, ein Art-déco-Bau namens “Sporting d’Hiver”, ist gänzlich vom Erdboden verschwunden. Hier werden gerade die Fundamente für einen neuen Kongress- und Wohnkomplex in den Grund getrieben. Die alten Mieter – Luxusboutiquen von Chanel, Balenciaga, Miu-Miu – wurden übergangsweise in die nahen Grünanlagen umgesiedelt, in futuristische Aluminium-Pavillons, die sich wie plattgedrückte Golfbälle unter Palmen und Schirmpinien ducken.

Den Reichen bei ihrer Nabelschau zusehen

Monaco, dieser gut zwei Quadratkilometer messende Fleck an der französischen Riviera, erlebt gerade einen Totalumbau. Altes wird aufgehübscht, auf neu getrimmt oder gleich ersetzt. Mit solcherlei Frischzellenkuren versucht das Fürstentum, seinen Ruf als Nobelort zu halten, auch wenn es durch immer dichtere, immer engere Bebauung an Noblesse verliert und längst nicht mehr nur ein nobles Publikum anlockt.

Dabei ist der Blick aufs Noble einer der wichtigsten Gründe, nach Monaco zu fahren. Niemand fährt hierher, um einfach Urlaub am Meer zu machen. Es ist eng, voll und teuer. Seine knapp 38.000 Einwohner drängen sich auf einer Fläche, die so groß ist wie der Botanische Garten von Dresden. Wohntürme – der höchste hat 49 Etagen – klettern unterhalb der Autobahn dicht an dicht den steilen Hang zum Meer hinunter, in schmalen Straßenschluchten staut sich der Verkehr.

Statt langer öffentlicher Strände gibt es Kreuzfahrtkais, statt Mittelklassepensionen Fünfsternehotels wie das prächtige “Métropole”. Hier hat Karl Lagerfeld den Pool entworfen, und in der Lobby, einer creme- und terrakottafarbenen Hommage an die italienische Renaissance, sitzt eine Dame beim Tee, die ihren Schoßhund in einer Hermès-Handtasche aufbewahrt.

Hundert Meter weiter, auf der Terrasse des “Café de Paris”, steht ein gewöhnlicher Apérol Spritz für 18 Euro auf der Karte. Da kann man natürlich empört aufstehen und gehen, wie es soeben ein zweckmäßig gekleidetes Paar aus dem Bayerischen vormacht.

Oder man liest weiter, bis man auf dieses Glas Côtes-de-Provence-Rosé stößt, für acht Euro, dazu Oliven, Cracker und Prachtblick auf vorbeistakende Osteuropäerinnen im Hermelinjäckchen. So viel kostet es gar nicht, ein Stündchen auch dazuzugehören und den Reichen bei ihrer Nabelschau zuzusehen.

Milliardenvermögen in greifbarer Nähe

Ein feiner Ort hierfür ist auch der Platz vor dem Kasino. Hier scheint die noble Welt in bester Ordnung zu sein. Früher Abend ist es, vom Sonnenuntergang gerötete Wölkchen schweben über dem kupfergrünen Kasinodach. Alle Statisten sind auf ihren Plätzen. Neben der Freitreppe parken: ein deutscher Mercedes AMG mit Thüringer Kennzeichen, ein schwarzer Ferrari aus der Schweiz, ein Bentley mit verspiegelten Scheiben und russischem Nummernschild, mehrere Porsches.

Weitere Gefährte gleiten heran, die Wagenmeister der Spielbank, im schwarzen Frack, reißen Türen auf. Paare steigen aus. Lange Kleider werden gerafft, Hemdkragen zurechtgezogen, dann geht es auf roten Louboutin-Sohlen die Stufen zum Eingang hinauf, ein bisschen gelangweilt und absichtsvoll desinteressiert am anderen Teil der Show, der auf der gegenüberliegenden Seite der Fahrbahn vor dem Springbrunnen stattfindet: dem Drängen und Staunen der Schaulustigen.

“Die Reichen und die Neugierigen” heißt das Stück, das jeden Abend auf der Plâce du Casino gegeben wird, und tagsüber in abgeschwächter Form auch im restlichen Fürstentum. Es gehört zu Monaco wie die Wachablösung vor dem Grimaldi-Schloss, das Formel-1-Rennen, der Yachthafen.

Selfies vor Luxuskarossen, der direkte, unverstellte Blick auf Glanz und Bling-Bling, die greifbare Nähe zu Millionen- und Milliardenvermögen – das kriegt man hier direkt und unkompliziert. Glamour strahlt der winzige Stadtstaat am nördlichen Ende der Côte d’Azur aus, seit hier 1863 das Kasino eröffnete, und noch stärker, nachdem in den 50er-Jahren die Hollywood-Schauspielerin Grace Kelly in die Fürstenfamilie einheiratete und das Glücksspielparadies beim Jetset populär machte.

Monaco verdankt seinen Reichtum dem Glücksspiel

Davon fühlen sich heute nicht nur Klatschblattleserinnen angesprochen. Sieben junge Engländer haben sich am Springbrunnen vor der Spielbank eingefunden. Sie tragen schmale Krawatten zu engen grauen Anzügen, als wollten sie zu einem Soul-Allnighter in Blackpool.

Immer wieder rempeln sie sich aufregt in die Seiten. “Unser Freund feiert 18. Geburtstag”, erzählt einer von ihnen. “Wir sind aus Newcastle hergeflogen. Gleich geht’s ins Kasino!” Dann kontrolliert er, dem man die Volljährigkeit nicht ansieht, zum ungefähr neunten Mal, ob er auch wirklich seinen Personalausweis dabeihat.

Dem Glücksspiel verdankt Monaco seinen Reichtum – und der Tatsache, dass es von seinen Bewohnern keine Steuern nimmt. Außer rund 8000 echten Monegassen leben hier nur Menschen mit viel Geld, fast jeder Dritte ist Dollar-Millionär. Für sie ist es günstiger, exorbitante Summen für Immobilien auszugeben, als zu Hause ihr Vermögen zu versteuern.

Der Durchschnittspreis für einen Quadratmeter Wohnung liegt bei 60.000 US-Dollar. So etwas leisten sich zum Beispiel Formel-1-Fahrer, Fußballprofis, Magnaten, ordinäre Oligarchen und “ganz normale Deutsche”, die – wie eine Mitarbeiterin im “Métropole” ausplaudert – das zweistöckige Penthouse gegenüber dem Hotel bewohnen, samt Dachgarten und Majolika-Kuppel. Zu sehen ist ein blasser Jüngling mit rosa Krawatte, der einem Arbeiter im Overall gerade irgendwas zum Thema Gartenschlauch erklärt. Er sieht aus wie Devid Striesow.

Die Kulisse funkelt, weil diese Zugereisten einen bestimmten Lebensstil pflegen. Bugattis und Maseratis, so weit das Auge reicht, man schaut bald gar nicht mehr hin. An der Bar im “Fairmont-Hotel” muss man sich zwischen mehr als 30 Champagnersorten entscheiden.

In der Einkaufsstraße Rue de Grimaldi findet sich zwischen Bank und Lampenladen ein Geschäft, in dem der Monegasse für ein paar Millionen einen runderneuerten Privatjet erwerben kann. Es gibt Bombardiers, Dassaults und Falcons, alle mit Schlafzimmer, Besprechungsraum und “Vorbesitzer”, wie der Gebrauchtstatus dezent umschrieben wird.

Und vor dem Fußballstadion Louis II, das von außen wie eine Shoppingmall wirkt, sammeln sich wenige Stunden vor Anpfiff des Erstligaspiels keine betrunkenen Hooligans, sondern 50 bildschöne junge Mädchen. Ein Casting? “Mais non!”, ruft die Dame mit dem strengen Dutt und dem Clipboard unter dem Arm. “Heute spielt doch der AS Monaco gegen Lille! Das sind unsere Hostessen für die VIP-Logen.”

Der Yachtclub bleibt eine Bastion der Elite

Millionen schwimmen auch im Wasser. Die größten Yachten im Hafen haben vier Decks, Autoparkplatz, lederne Sitzlandschaften für 20 Personen und sind von eindrucksvoller Scheußlichkeit.

Das schönste Schiff in der Marina dagegen ist gar keins, es sieht nur so aus: der neue Sitz des Yacht Club de Monaco, ein Gebäude in Bootsform mit blitzblanken Glasfronten, “Pooldeck” und geschwungener Reling. Leider kommt man nicht so einfach hinein. Am “Visitor’s Desk” hält ein echter Hamburger namens Michael die Stellung und lässt niemanden passieren, der nicht in Begleitung eines Clubmitglieds ist.

Der Yacht Club will wohl auch weiter eine der Bastionen der gesellschaftlichen Elite im Fürstentum bleiben, so wie der Automobile Club de Monaco, der jedes Jahr das Formel-1-Rennen ausrichtet. Sehr einflussreiche Einheimische erkennt man übrigens daran, dass sie neben ihrem monegassischen Autokennzeichen beide Clubwappen angebracht haben, den goldenen Anker und das goldene Lenkrad. “Sie dürfen aber gern unsere Clubzeitschrift mitnehmen”, sagt Michael zum Abschied versöhnlich.

Als Normalverdiener könnte man sich jetzt ein wenig ausgeschlossen fühlen, Neid und Missgunst entwickeln. Doch viel angenehmer ist es, sich mit den Annehmlichkeiten zu trösten, die diese makellose Welt auch für den unbegüterten Besucher bereithält: das laue Mittelmeerlüftchen, den Duft von Jasminduft, das raschelnde Palmengrün – und die Tatsache, dass kein einziger Hundehaufen den Bummel zu beeinträchtigen droht.

Man spaziert durch aufgetakelte Kulissen, gleitet lautlos auf Rolltreppen dahin und freut sich darüber, dass selbst die dicksten russischen Schlitten freundlich vor jedem Zebrastreifen abbremsen. Es ist eine Welt, in der es zwar ein Rotes Kreuz gibt, das für Flüchtlinge sammelt, aber für die drüben in Italien; im Fürstentum selbst scheint es keine Gestrandeten zu geben, die Hilfe benötigen.

Monaco ist ein goldenes Disneyland. Dazu passt, dass selbst das Mittelmeer seine Dünung rücksichtsvoll und beinahe lautlos gegen die Kaimauer des Stadtviertels Fontvieille prallen lässt.

Luxusspeisen im Doggy Bag

Über dem Meer knattern die Helikopter, die Monaco mit dem Flughafen von Nizza verbinden. Die Landeplattform des Heliports schwebt halb über dem Wasser; unter rotierenden Hubschrauberflügeln läuft ein mittelaltes, fülliges Paar geduckt auf den Terminal zu. Er trägt graue Freizeithosen, sie tizianrote Haare. In einem Fernbus würden sie nicht auffallen.

Abends wird man die beiden im “Blue Bay” wiedersehen, dem weißen Sterne-Restaurant des großartigen karibischen Küchenchefs Marcel Ravin, wo das bei 61 Grad gegarte Bio-Ei mit schwarzem Trüffel und Maracuja 45 Euro kostet. Sie haben sich umgezogen und sehen glücklich aus.

Die Reste ihrer Mahlzeit tragen sie in einem fröhlich bedruckten Doggy Bag aus dem Restaurant. Die Pappkartons sind eine neue, nicht ganz unumstrittene Initiative von Monacos Regierung, die sich gegen die Verschwendung von Nahrungsmitteln richtet.

Glamour kam früher nicht im Karton. Aber auch Monaco geht mit der Zeit. Wenn Kim Kardashian und Heidi Klum Weltstars werden können, dann dürfen auch im Fürstentum die Standards bröckeln. Dann dürfen junge Araber in Joël Robuchons Japan-Restaurant Jeans und Turnschuhe tragen und zwischen Austern und Sushi-Gang Candy Crush auf ihrem Handy spielen. Reich und schön ist immer auch eine Frage der Perspektive.

Wenig Glamour im Kasino

Und im Kasino, wo einst Winston Churchill Unsummen verspielte? Dort sind unter den Kristalllüstern heute nur zwei Roulette- und zwei Black-Jack-Tische in Betrieb. Drumherum ein überraschend kümmerliches Publikum. Zwei aufgeregt kichernde Freundinnen um die 40, eingenäht in bodenlange, bonbonfarbene Satinkleider, auf viel zu hohen Absätzen und noch ohne männliche Begleitung.

Blutjunge Flitterwöchner, gelangweilt wirkende Männer in billigen Sakkos. Keine Spur von all den schicken Luxuskarossenfahrern, die entweder durch den Hintereingang gleich wieder hinausspaziert sind oder ihr Geld in den “salons privés” setzen, deren Besuch extra Eintritt kostet.

Wenigstens die Jungs aus Newcastle in ihren Anzügen sind noch da. Wenn auch nicht mehr lange. “Ich habe jetzt genau 40 Pfund verloren. Das war’s”, sagt einer und trinkt seinen Weißwein aus. “Man muss wissen, wann Schluss ist.”

Tipps und Informationen

Anreise: Zum Beispiel fliegen Lufthansa von Frankfurt und Easyjet von Berlin aus nach Nizza. Von dort gibt es eine Hubschrauberverbindung mit Héli Air Monaco. Der siebenminütige Flug kostet ab 220 Euro pro Person hin und zurück. Der Airport-Express-Bus “Rapides Côte d’Azur” braucht 45 Minuten für die Fahrt nach Monaco und kostet 33 Euro hin und zurück.

Unterkunft: Das “Hotel Métropole” liegt direkt beim Kasino, es bietet Fünf-Sterne-Chic und Pool-Garten, DZ ab 430 Euro, metropole.com. Für das “Fairmont Monte Carlo” spricht der lässige Lifestyle, DZ ab 270 Euro, fairmont.com. Das “Columbus Hotel” liegt zwar etwas abgelegen im Stadtteil Fontvieille, hat aber mit dem Rennfahrer David Coulthard einen berühmten Chef, DZ ab 170 Euro, columbushotels.com.

Auskunft: visitmonaco.com/de

Entdeckt auf:

www.welt.de/reise/article155759135/

Der grüne Matcha Burger ist ein Low Carb-Wunder

§ May 17th, 2016 § Filed under Food And Beverages § Tagged Comments Off on Der grüne Matcha Burger ist ein Low Carb-Wunder

Wer Burger liebt, aber die vielen Kalorien fürchtet, kann aufatmen. Aus Australien kommt der Matcha Burger zu uns, mit dem ihr euer grünes Wunder erleben werdet.

Nach Matcha Tee und Matcha Latte kommt ein neuer grüner Trend direkt auf uns zu: der Matcha Burger. Der sieht mit seinen knallgrünen Burger-Brötchen nicht nur richtig spektakulär aus, sondern kommt auch noch mit richtig wenigen Kalorien aus. Das Geniale: Matcha Pulver löst einen regelrechten Stoffwechsel-Boost aus, mit dem ihr praktisch schon während des Essens Kalorien verbrennt. Für euch bedeutet das vor allem eins: Schlemmen ohne Reue.

Doch der Grüne Tee ist nicht nur ein Hingucker auf eurem Teller: Auch geschmacklich muss sich der Matcha im Burger nicht verstecken. Während normale Burger auf Fette und Kohlenhydrate als Geschmacksträger zählen, setzt das grüne Pulver eigene tolle geschmackliche Akzente. Der Tee bringt eine erfrischende, exotische Note in euer Burger-Erlebnis. Und das ganz natürlich.

Habt ihr Lust bekommen, den Matcha Burger selber einmal auszuprobieren? Dann gibt es hier das Rezept:

Zutaten für 6 Matcha Burger Bun-Hälften:

  • ca. 5 g Matcha Pulver
  • 3 Eiweiß
  • 100 g Magerquark
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung von Matcha Burgern:

Eiweiß steif schlagen und dann Matcha-Pulver, Salz und Pfeffer unterrühren, sodass ein Teig entsteht. Sechs großzügige Kleckse dieses Teigs auf einem Backblech mit Backpapier setzen und dann für 25 Minuten bei 150 ° C (Ober- und Unterhitze) backen. Schon sind die Matcha Burger-Buns fertig.

Der perfekte Low Carb-Matcha Burger

Wie low carb euer Matcha Burger dann wirklich ist, hängt natürlich von den Dingen ab, mit denen ihr ihn belegt. Rinderhackfleisch kommt nicht infrage. Hähnchenfleisch ist eine gute Alternative. Oder ihr probiert es vegetarisch oder gar vegan. Dazu passen unser Rezept für vegetarische Burger oder unser beliebter Veggie-Burger. Auch dieses Rezept für Veggie-Burger mit Tofu-Schnitzel kommt als Inspiration infrage.

Von kalorienhaltigen Burger-Soßen solltet ihr natürlich ebenfalls die Finger lassen, wenn ihr einen gesunden Matcha Burger zubereiten wollt, der euch beim Abnehmen unterstützt. Ketchup und Mayonnaise sollten in der Low Carb-Variante durch Senf, körnigen Frischkäse oder etwas Mager-Quark ersetzt werden. Beim Gemüse sind euch hingegen keinerlei Grenzen gesetzt. Probiert einfach aus, was euch schmeckt. Pilze und Gurken sind kalorienarme Zutaten, die auf einem Burger eigentlich immer gehen.

Gelesen auf:

http://www.brigitte.de/rezepte/koch-trends

Kinder auf den Besuch bei Oma und Opa vorbereiten

§ April 17th, 2016 § Filed under Kinder § Tagged , Comments Off on Kinder auf den Besuch bei Oma und Opa vorbereiten

Ein Besuch bei den Großeltern ist für die meisten Kinder etwas ganz Tolles. Sie freuen sich riesig darauf und genießen die gemeinsamen Stunden mit Oma und Opa in vollen Zügen. Schon bald ist Kindern nämlich klar, dass die Großeltern vieles gelassener nehmen als ihre Eltern und auch um einiges mehr Zeit haben, sich mit ihnen zu beschäftigen und zu spielen, als Mama und Papa. Die Zuneigung und Freude beruht meistens auf Gegenseitigkeit, dadurch haben Großeltern und Enkel häufig einen ganz besonderen Draht zueinander und bilden ein wunderbares Team.

 

Doch nicht immer verläuft der Besuch bei Oma und Opa so, wie sich Eltern das wünschen. Lassen Großeltern ihren Enkelkindern nämlich zu viele Freiheiten und verwöhnen sie zu sehr, so kann dies zu Konflikten mit den Eltern führen. Daher sollten Vater und Mutter, zusammen mit den Kindern und den Großeltern im Vorfeld einige Regeln festlegen, an die sich die Kinder zu halten haben. Denn nur durch feste Absprachen kann man Generationskonflikte entgegenwirken oder vielleicht sogar ganz vermeiden.

 

Wie Sie Ihre Kinder und auch die Großeltern am besten auf den Besuch vorbereiten!

  • Kinder wissen ganz genau, welche Sonderstellung sie bei ihren Großeltern einnehmen und dass Oma und Opa öfter mal ein Auge zudrücken. Doch damit es nicht überhand nimmt, sollten Sie Ihrem Kind klar und deutlich sagen, dass es auch bei den Großeltern bestimmte Grundregeln gibt, die es zu befolgen hat.
  • Legen Sie diese Grundregeln vorab bei einem gemeinsamen Gespräch mit dem Kind und den Großeltern fest, denn so können sich beide Seiten besser auf den Besuch einstellen und vorbereiten. Falls nicht anders möglich, können Sie die Absprachen auch telefonisch treffen.
  • Außerdem ist es sinnvoll, Ihrem Kind zu erklären, dass Oma und Opa möglicherweise nicht mehr so belastbar sind und ihre Grenzen manchmal schneller erreichen, als Ihr Kind es bisher von ihnen gewohnt ist. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es bestimmte Dinge betreffen Rücksicht nehmen sollte auf die Großeltern, z. B. beim spielen nicht zu laut sein, nicht zu sehr herumtoben, sich gut benehmen und gehorchen, damit Oma und Opa nicht in Stress geraten und mit der Situation evtl. überfordert sind.
  • Da Großeltern teilweise nicht so üppig mit Spielsachen ausgestatte sind, um Kinder über längere Zeit zu beschäftigen, ist es vorteilhaft, wenn Ihr Kind noch Spielzeug von daheim mitnimmt. Am besten lassen Sie Ihr Kind selbst etwas von seinem Spielzeug aussuchen und einpacken. Allerdings sollte auch etwas dabei sein, womit sich Ihr Kind allein beschäftigen kann, während Oma und Opa zwischendurch eine Ruhepause einlegen oder anderweitig dringend etwas zu erledigen haben. Ratsam ist, dass Sie nochmals ein Auge darauf werfen, bevor Ihr Kind die Spielsachen einpackt.
  • Bleibt Ihr Kind zum Übernachten bei den Großeltern, dann braucht es sicherlich auch sein Lieblingskuscheltier und unter Umständen sein eigenes Kopfkissen oder eine Kuscheldecke, um sich wohlzufühlen.
  • Geht Ihr Kind länger zu Oma und Opa, ist es sinnvoll, wenn Sie im Vorfeld abklären, was während der Ferien alles auf dem Programm steht und dann zusammen mit Ihrem Kind die Tasche packen. Denn so weiß auch das Kind, was es alles dabei hat. Es gehören sowohl gute Kleidung zum weggehen, als auch ältere Sachen für den Garten oder den Spielplatz ins Gepäck. Im Sommer sind zudem Badekleidung und Sonnenschutz wichtig.
  • Muss Ihr Kind regelmäßig irgendwelche Medikamente nehmen oder leidet es an einer Allergie, müssen Sie dies den Großeltern mitteilen und auch Ihrem Kind (sofern es groß und reif genug ist) ins Gewissen reden, dass es daran denkt.
  • Machen Sie Ihrem Kind den Besuch bei den Großeltern schmackhaft und versprechen Sie ihm, dass es Sie im Nofall immer erreichen kann. Halten Sie dieses Versprechen unbedingt ein, denn sonst wird Ihnen Ihr Kind nicht mehr vertrauen, was einer guten Eltern-Kind-Beziehung enorm schadet.
  • Stellt Ihr Kind im Vorfeld Fragen zum Besuch bei Oma und Opa, so sollten Sie ihm diese ausführlich und ehrlich beantworten. Sie können so eventuelle Unsicherheiten Ihres Kindes aus dem Weg räumen und die Vorfreude auf den Aufenthalt bei den Großeltern steigern.
  • Erzählen Sie Ihrem Kind, was Sie selbst alles in Ihrer Kindheit mit den Großeltern erlebt haben.
  • Hat Ihr Kind aber trotz allem Heimweh und möchte wieder nach Hause, sollten Sie es baldmöglichst abholen, es könnte sonst künftig zu Problemen führen, was Besuche bei Oma und Opa betrifft.

Am einfachsten ist es, wenn Kinder schon als Baby ständigen Kontakt zu den Großeltern haben, so dass Oma und Opa weitere Bezugspersonen für das Kind sind und es sich bei ihnen wie zuhause fühlt. Natürlich ist das nicht immer möglich, denn schließlich kommt es auch darauf an, ob die Großeltern gleich um die Ecke oder weiter weg wohnen.

Gelesen auf:

www.vorname.com/ratgeber/familie/kinder-auf-den-besuch-bei-oma-und-opa-vorbereiten-12452/

Keine Weinprobe ohne Sekt

§ March 28th, 2016 § Filed under Wein & Spirituosen § Tagged , Comments Off on Keine Weinprobe ohne Sekt

Am Ortsausgang von Schliengen im südlichen Markgräflerland, etwa 20 Kilometer von der schweizerischen Grenze entfernt, hat Markus Büchin einiges vor. Dort will der 36 Jahre alte gelernte Weinbautechniker sein eigenes Weingut bauen. Einen langgestreckten, zweigeteilten Bau – einen Verkaufsraum mit Galerie, daneben die Produktions- und Lagerhalle. Im September, rechtzeitig zur Traubenernte, soll dann alles fertig sein. „Künftig werden Weinproben zwischen den Edelstahltanks angeboten“, sagt Büchin. Er ist seit dem Jahr 2007 zunächst nebenberuflich selbständig gewesen. Er hat nun vor kurzem den Schritt gewagt, sein eigenes Weingut aufzubauen.

Er geht dabei nicht den klassischen Weg, einen bestehenden Betrieb zu übernehmen. In den Neubau investiert er rund 2 Millionen Euro. Schwierigkeiten habe er keine gehabt, die notwendige Finanzierung durch die örtliche Bank zu bekommen. „Normalerweise wird die Landwirtschaft ja immer etwas kritisch angesehen“, sagt der junge Winzer, der bislang seine Weine in der Winzergenossenschaft Haltingen ausgebaut hat. Dort hat er bis vor kurzem hauptberuflich auch als Kellermeister gearbeitet.

Schon während der Schulzeit sei für ihn klar gewesen, dass er einmal einen landwirtschaftlichen Beruf ergreifen wolle. Dabei stammt Büchin nicht einmal aus einer Winzerfamilie. Sein Großvater hatte zwar einen landwirtschaftlichen Betrieb, zu dem auch ein paar Weinberge gehörten. Aber die habe er verkauft, erzählt der Vater von drei Kindern, der zusammen mit seiner 31 Jahre alten Frau, einer Hebamme, das Weingut Büchin aufbaut.

Erfahrungen sammeln in Südafrika

Nach der Ausbildung zieht es ihn für ein Jahr nach Südafrika. Dort werde anders mit dem Thema Wein umgegangen als in Deutschland: „Da wird nicht nur nach dem Zuckergehalt geschaut.“ Neben dem Mostgewicht des unvergorenen Traubensafts wird beispielsweise auf den Säuregehalt geschaut. Der Badener ist während seines Auslandsaufenthalts auf einem Gut tätig gewesen, das von einer schweizerischen Familie betrieben wird. Er habe dort alles gemacht. Dort lernt er auch Traubensorten kennen, die in seiner badischen Heimat nur äußerst selten angebaut werden wie die rote Rebsorte Syrah. Sie zählt zu den edelsten Sorten überhaupt.

Mit 25 Jahren wird er schließlich Kellermeister bei der Winzergenossenschaft Haltingen. Damals der jüngste in Deutschland. Wenig später fängt er an, selbst Wein zu machen. Angefangen habe er mit einem Hektar Rebfläche. Heute sind es insgesamt 18 Hektar. Damit liegt Büchin im Mittelfeld der privaten Weingüter im Markgräflerland. Seine Hauptrebsorten sind Gutedel und Spätburgunder, gefolgt von Grau- und Weißburgunder. Hinzukommen Syrah und Sauvignon blanc.

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Einen Teil der Anbaufläche habe er gepachtet, sagt Büchin. Seine Weinberge liegen zwischen Weil am Rhein und Bad Krozingen. Und in der Mitte befindet sich die rund 7000 Einwohner zählende Gemeinde Schliengen, in der es insgesamt zehn Weingüter inklusive der örtlichen Genossenschaft gibt. Inzwischen verkauft Büchin seine Weine an mehr als 40 Händler in ganz Deutschland sowie in einem kleinen Geschäft vor Ort. Im vergangenen Jahr habe er 140.000 Flaschen abgefüllt.

Wie baut man einen Kundenstamm auf?

Der Weg zum hauptberuflichen Winzer sei jedoch nicht immer einfach gewesen. Zu Beginn des neuen Jahrzehnts habe er sich auch schon einmal kurz überlegt, das Ganze wieder aufzugeben. Das Problem war der Aufbau eines Kundenstamms: Zunächst habe es nur sehr wenige Kunden gegeben.Und nicht jeder bestelle zudem gleich. Privatkunden zu gewinnen sei ein langwieriger Prozess, sagt Büchin. Deshalb habe er von Anfang an auf den Weinfachhandel und die Gastronomie gesetzt.

Im vergangenen Jahr hat Büchin einen Umsatz von 500.000 Euro gemacht. Rund 60 Prozent der Erlöse werden mit Weißwein gemacht, der Rest mit Rotwein. Winzersekt bietet er gleichfalls an. „Das ist die wichtigste Plattform bei Weinproben. Ohne Sekt geht keine Weinprobe“, sagt Büchin. Das Weingut besteht aus ihm, seiner Frau, die für die Buchhaltung zuständig ist, und drei Angestellten. Im April komme ein weiterer Mitarbeiter hinzu. Ein Angestellter kümmere sich nur um das Marketing. Dabei habe die Vermarktung eine sehr hohe Priorität. Von sich selbst sagt der Winzer: „Ich kann nicht nur im Keller oder im Büro sein. Ich muss raus.“ Aber auch dort draußen macht er Marketing. So bietet er gemeinsam mit der Genossenschaft im Nachbarort Auggen Weinwanderungen an, bei denen die edlen Tropfen zugleich verköstigt werden.

Um seinen noch etwas versteckt liegenden Laden bekannter zu machen, hat sich Büchin ebenfalls etwas einfallen lassen: Zweimal im Jahr findet vor seinem Ladenlokal ein Fest statt. Da kämen immer so um die 1000 Personen, berichtet er. Mit Hilfe solcher Veranstaltungen gelinge es verstärkt, Privatkundschaft zu gewinnen. Über das Internet, also einen Online-Shop, verkauft der noch junge Winzer seine Weine aber nicht. Aber die sozialen Netzwerke Facebook & Co. seien für die Vermarktung wichtig und ein sehr bedeutender Informationskanal, denn der Weinbautechniker bedient eine eher junge Klientel. Die meisten Menschen, die sich für sein Angebot interessierten, seien zwischen 30 und 40 Jahre alt. Und die finden ihn bald in seinen neuen Verkaufsräumen in Schliengen.

 

Entdeckt auf:

www.faz.net

Die Probleme in heutigen Haushalten mit der IT

§ March 16th, 2016 § Filed under Familie / Haus § Tagged , , , Comments Off on Die Probleme in heutigen Haushalten mit der IT

Ja, natürlich, es ist schon richtig, dass die Computertechnologie und natürlich das Internet unser Leben wesentlich erleichtern. Manche Sachen kann man sich als jemand, der ohne Internet und Heim-PC und Handy aufgewachsen ist, gar nicht mehr vorstellen. Man fragt sich ab und zu, wie viel Zeit man für manche Recherche oder einfach eine Fahrplanauskunft zum Beispiel aufbringen musste im Vergleich zu heutigen Zeiten, wo man jederzeit und fast von überall online gehen kann. Nun gibt es, wie meine Mutter immer sagt, in jedem Paradies eine Schlange. In diesem Fall haben wir es gleich mit mehreren Schlangen. Das fängt schon damit an, dass es in der Natur der Sache liegt, dass Technik, die immer komplexer wird, zwangsläufig Fehler verursacht.
Waren Sie schon mal in einer Familie, während der Internet-Router ausfällt und keiner mehr ins Netz kann? Oder das Handy gerade dann abstürzt, wenn man mit einer geliebten Person chattet? Oder der Drucker genau in dem Moment die Verbindung aus unbekannten Gründen verliert, wenn man ihn ganz dringend braucht? Häufig hilft dann nur noch ein Fachmann, der einem hier aus der Klemme hilft. Bloß, auch hier ist es schwierig, einen kompetenten Experten für IT zu finden. Immerhin gibt es schon einen gewissen Unterschied, ob jemand meine Waschmaschine repariert oder in meinen Computer sehen kann. Heutzutage ist doch auf dem heimischen PC oder dem Smartphone das ganze Leben gespeichert. Fotos, Videos, Mails, Caht-Verläufe, Bankkonten, berufliche Sachen, einfach vieles, was man einem Fremden nicht unbedingt zeigen möchte.
Ich habe da richtig Glück gehabt und eine hervorragende PC Hilfe Berlin gefunden, erreichbar unter http://www.mein-pc-wieder-ok.de. Ohne einen solchen IT-Experten verliert man einfach zu viel Zeit, die meisten Leute bringen schließlich ihr Auto auch in die Werkstatt. Nicht nur im beruflichen Leben ist ein funktionierende PC-Technik heutzutage elementar, auch im privaten Bereich sollte man sich rechtzeitig um einen guten PC-Fachmann oder möchten Sie mit einer pubertierenden Tochter darüber diskutieren, warum das Internet nicht geht?

Badreiniger im Test: Meister Proper Schluss­licht

§ March 10th, 2016 § Filed under Familie / Haus § Tagged , Comments Off on Badreiniger im Test: Meister Proper Schluss­licht

Klassischer Bad- oder Kraft­reiniger – wer entfernt hartnä­ckigen Schmutz und Kalk am besten? Im Test treten 19 Mittel gegen­einander an. Im Putzwett­streit schneiden etliche güns­tige Reiniger gut ab. Ausgerechnet Seifenreste bereiten einigen Produkten große Schwierig­keiten – mehr noch als Kalk. Über­raschend schlecht schneidet Meister Proper ab. Erfreulich für Putzmuffel: Drei Mittel verhindern gut, dass sich neue Kalk­flecken bilden.

19 Mittel im Test: Kraft­meier gegen milde Klassiker

Die unzäh­ligen bunten Sprühflaschen in Drogeriemärkten lassen sich in zwei Gruppen unter­teilen: herkömm­liche Badreiniger und kraft­volle Mittel, die schon im Namen Stärke vermitteln („Power Reiniger“, „Maxx Power“). Die klassischen Reiniger kommen oft dezenter daher und tragen Beinamen wie „Classic“, „Citrus“ oder „Atlantik­frisch“. Vor allem bei ihnen zeigten sich große Unterschiede im Test. Jeder zweite der zehn geprüften klassischen Reiniger schneidet gut ab, der Rest nur ausreichend. Sie schwächeln vor allem bei der Putz­leistung. Dafür sind sie meist sanft zu Mensch und Natur. Bei den neun Kraft­reinigern ist es umge­kehrt: Sie reinigen meist gründlich, belasten Gewässer und Schleimhäute aber oft mehr.

Sechs lösen Kalk sehr gut

Bäder zu schrubben, blieb den Testern erspart. Sie prüften die Reiniger nicht in verschiedenen Haushalten. Der Schmutz wäre zu unterschiedlich, die Wirkung der Reiniger nicht vergleich­bar. Sie arbeiteten im Labor und nutzten Kalk in seiner edelsten Form: Marmor. Um zu prüfen, wie gut die Reiniger wirken, wogen die Prüfer kleine Marmorplatten aufs hundertstel Gramm genau. Dann tauchten sie die Plätt­chen in die Reinigerflüssig­keit. Schäumend fraßen sich die Säuren in den Marmor. Nach dem Abspülen und Trocknen gingen die Platten wieder auf die Waage. Je leichter sie geworden waren, desto mehr Kalziumkarbonat – sprich: Kalk – hatte der Reiniger beseitigt. Die Prüfung offen­bart den Vorteil vieler Kraft­reiniger: Etliche schneiden gut ab, sechs sogar sehr gut. Die Besten holen fünf­mal so viel Kalk von den Wänden wie einige herkömm­liche Badreiniger.

Manche versiegeln Oberflächen

Dass Kalk gar nicht erst entsteht, ist der Traum jedes Putzmuffels. Mehrere Produkte versprechen, ihn zu erfüllen und eine wasser­abweisende Schicht aufs Material aufzutragen. Einige versiegeln vergleichs­weise gut. Viel mehr Frei­zeit verschaffen sie aber auch nicht: Ein paar Mal duschen, dann bleibt das Wasser wieder an den Fliesen hängen, und es bildet sich erneut ein Kalk­schleier.

Ätzend zum Kalk, sanft zum Bad

Lange galt für Haus­halts­reiniger: Je besser sie wirken, desto größer ihre Neben­wirkungen. Unter säurehaltigen Kraft­protzen können Oberflächen leiden. In welchem Maße? Das haben wir geprüft. Wir ließen die Reiniger 24 Stunden auf 13 verschiedene Materialien einwirken, darunter Emaille, Keramik, Acryl, Gummi, Alu, verchromte Armaturen und diverse Kunststoffe. Erfreulicher­weise sind die Rezepturen vieler Produkte erstaunlich schonend zum Material. Das war in früheren Tests anders. Trotzdem sind scharfe Kalkkiller nach wie vor nichts für empfindliche Materialien wie etwa Marmorfuß­böden.

Einige Reiniger reizen die Schleimhäute

Für klassische Badreiniger verwenden die Hersteller in der Regel mildere Säuren als für die kraft­vollen Mittel. Das ist nicht nur vorteilhaft für sensible Oberflächen, sondern auch für Mensch und Umwelt. Einige Reiniger greifen Augen oder Atemwege an. Verbraucher sollten sie nur spar­sam, mit Hand­schuhen und bei offenem Fenster versprühen. In fens­terlosen Bädern empfiehlt sich sogar ein Atem­schutz.

Link zum Artikel:

https://www.test.de/

1001 Leckerbissen

§ March 7th, 2016 § Filed under Rezepte § Tagged , Comments Off on 1001 Leckerbissen

Rezepte: Hans Gerlach

Es wird mal wieder Zeit für etwas Abwechslung auf dem Abendbrottisch? Wir hätten da ein paar leckere Ideen!

 

Falafel mit Kräuterjoghurt und Quittenchutney (4-6 Portionen)

Das braucht man:
500 g Kichererbsen (trocken)
2 Knoblauchzehen
200 g Zwiebeln
1 Bund Koriander oder Petersilie
1 getrocknete Chilischote
je 1 TL Piment, Koriander und Kreuzkümmel
1 Prise Zimt
1 TL Salz
½ TL Backpulver
100 g Sesam
neutrales Öl zum Ausbacken

Joghurtdip:
1 Bund Dill
½ Gurke
Salz
Kreuzkümmel
250 g Rahm-joghurt 10%
etwa ½ TL Harissa

Quittenchutney:
250 g Schalotten
500 g Quitten
150 g Datteln oder getrocknete Aprikosen
1 gestr. TL Salz
100 g Zucker
2 EL Sonnenblumenöl
1–3 Chilischoten
1 TL Ras el-Hanout (oder ½ TL Kreuzkümmel)
2 Bio-Orangen
125 ml Apfelessig

So geht´s:

Falafel
1. Kichererbsen in reichlich kaltem Wasser 24 Stunden quellen lassen.
2. Dill waschen, trocken schütteln und hacken. Gurke schälen, längs halbieren, die Kerne herauskratzen. Das Fruchtfleisch grob raspeln, salzen und in einem Küchentuch fest ausdrücken. Gurke, Joghurt und Dill mischen, mit Salz, Harissa und Kreuzkümmel abschmecken.
3. Kichererbsen abgießen, abtropfen lassen. Knoblauch und Zwiebeln schälen, Koriander waschen, trocken schütteln, alles grob würfeln und hacken. Alles zusammen durch den Fleischwolf lassen (feine Scheibe) oder im Blitzhacker nicht zu fein pürieren. 2 Stunden ruhen lassen, dann mit den Gewürzen und Backpulver (ohne den Sesam) ein zweites Mal durch den Wolf lassen oder durchmixen.
4. Mit einem Esslöffel walnussgroße Teigportionen abstechen. Einen Teller mit nicht zu viel Sesam bestreuen, Falafel darin wenden, flach drücken oder zu Kugeln formen und beiseite legen. Eine große, beschichtete Pfanne 0,5 cm hoch mit Öl füllen (für Kugeln eher 3 cm). Erhitzen, bis von einem ins Fett geworfenen Kräuterblättchen sofort Bläschen aufsteigen. Falafel in mehreren Portionen nacheinander goldbraun ausbacken, gut abtropfen lassen. Falafel mit Joghurtdip und Quittenchutney servieren.

Quittenchutney
1. Schalotten schälen, in Scheiben schneiden. Quitten waschen, vierteln, dabei das Kernhaus entfernen, das Fruchtfleisch auf einer groben Reibe zerkleinern. Datteln entkernen, schälen und grob schneiden. Alles in einen Topf geben, salzen und mit Zucker mischen. 20 Minuten ziehen lassen.
2. Chilischoten waschen und in Ringe schneiden, zusammen mit Ras el-Hanout zu den Quitten geben. Orangen waschen, die Schale einer Orange hauchdünn abschälen, den Saft von beiden Früchten auspressen, beides zu den Quitten geben und 20–40 Minuten bei schwacher Hitze garen. Dabei den Deckel auflegen, erst kurz vor Schluss abnehmen, den Essig und das Öl zugeben und bei größerer Hitze marmeladenartig einkochen. Harte Quittensorten benötigen eine deutlich längere Garzeit als weiche Sorten – falls die Flüssigkeit knapp wird, bevor die Quitten weich sind, noch etwas Wasser zugeben. Für die Kinder einen Teil ohne Chili zubereiten.
3. Das fertige Chutney in sterilisierte Schraubdeckelgläser füllen und wie Konfitüre lagern.

 

Webseite:

http://www.nido.de/artikel

Blind Booking – Hotelbuchung mal anders

§ March 7th, 2016 § Filed under Reise / Urlaub § Tagged , , , Comments Off on Blind Booking – Hotelbuchung mal anders

Immer mehr Menschen suchen und buchen Hotels online. Einen besonderen Kick bietet hierbei das Blind Booking. Dies ist eine spezielle Buchungsart, mit der man Hotelzimmer auf der ganzen Welt günstig reservieren kann. Ursprünglich kommt die Idee aus den USA, wo die Blind Booking Methode 2001 erfolgreich etabliert wurde. Pioniere waren dabei u. a. Expedia, Priceline, Hotwire und GetGoing. Von Deutschland aus bucht man ein Überraschungshotel über Surprice Hotels.

Wie funktioniert Blind Booking?

Bei einer klassischen Buchung entscheidet der Kunde welches Hotel reserviert werden soll. Beim Blind Booking gibt der Reisende das Reiseziel, die Anzahl der Personen und den Reservierungszeitraum an. Anhand dieser Daten wird etwa die Webseite von Surprice Hotels nach geeigneten Unterkünften durchsucht. Verschiedene in Frage kommende Hotels werden dem Reisenden inklusive der regulären und ermäßigten Zimmerpreise angezeigt. Doch um welches Hotel es sich handelt, weiß der Kunde zunächst nicht. Es bleibt spannend bis die Buchung getätigt ist. Erst dann wird das “Geheimnis” gelüftet und der Reisende erfährt den Namen und die Adresse des Hotels. Durch diese anonyme Reservierungsvariante werden Hotels nicht öffentlich als “Schnäppchen-Hotels” mit günstigen Zimmerpreisen präsentiert und können so ihr Image schützen. Dem Blind Booker ist dies egal, freut er sich doch über eine 1A-Unterkunft zu einem attraktiven Preis.

Welche Vorteile bietet Blind Booking?

Mit dem Blind Booking System kann man richtige Schnäppchen ergattern und viel Geld sparen: Der Nachlass auf den regulär Preis bis zu 60 Prozent betragen kann. Buchen kann man jedoch nur jene Hotelzimmer, die nicht zum üblichen Preis vermittelt wurden. Und ein paar Tipps erhält der Gast schon vorab, etwa die Hotelkategorie und Informationen über in der Nähe liegende Attraktionen und Sehenswürdigkeiten. Auch über die Gästebewertungen kann man sich ein Bild über das Hotel machen.

Fazit: Blind Booking ist eine spannende Art Überraschungshotels zu erschwinglichen Preisen zu ergattern. Und auch der Hotelbetreiber profitiert davon: anstelle von leerstehenden Zimmern kann er die freien Kapazitäten zumindest kostendeckend belegen.

 

Gesehen auf:

http://www.reisefernsehen.com/reise-news/reise-news-uebernachten-mal-anders/blind-booking-hotelbuchung-mal-anders.php

Salento: Zu Besuch in Kolumbiens beliebtestem Kaffeeanbaugebiet

§ March 4th, 2016 § Filed under Reisetipps § Tagged , , , Comments Off on Salento: Zu Besuch in Kolumbiens beliebtestem Kaffeeanbaugebiet

Überrascht schaut Alessia auf die runden gelben und roten Beeren, die Don Elías ihr zeigt. Er öffnet die rote und schält zwei blasse, nasse Bohnen heraus. “Pobier mal”, sagt er zu der 22-jährigen Touristin aus Kanada, “sie sind süß.”

Alessia schaut ihn misstrauisch an, nimmt dann doch eine Bohne und steckt sie sich in den Mund. Ihre Augen werden groß “Die sind ja wirklich süß!” Sie lacht. “Und das sind Kaffeebohnen? Ich trinke gern Cappuccino, jeden Morgen. Aber ich hätte nie gedacht, dass Kaffee aus einer süßen Frucht gemacht wird.”

Liebe zum Kaffee – wir zur Familie

José Elías Pulgarín kennt das schon. Seit der 89-jährige Kaffeebauer die Tore seiner Farm für Touristen aus aller Welt geöffnet hat, weiß er, dass die meisten Menschen glauben, dass die bittere, braune Kaffeebohne schon so am Strauch wächst, wie sie aus der Tüte kommt. Dabei ist es von der Frucht bis zum Produkt ein langer Weg.

Allein drei Jahre braucht schon die Pflanze, bis sie zum ersten Mal Früchte trägt. Geerntet wird in der Regensaison. “Dann müssen wir die Bohnen schälen und fermentieren, trocknen und rösten”, sagt Don Elías, als er seinen Gästen die einzelnen Schritte der Kaffeeproduktion erklärt. “Seit ich weiß, wie viel Arbeit das macht, liebe ich den Kaffee genauso sehr, wie ich meine Familie liebe.”

Handwerk statt Massenproduktion

Das vier Hektar große Anwesen der Familie von Don Elías liegt am Hang eines grünen Berges zwischen der pittoresken Stadt Salento und dem Flussbett des Quindio. Hier, 1700 Meter über dem Meeresspiegel, herrschen ideale Bedingungen für den Kaffeeanbau.

“Es gibt wenig Schädlinge und den nötigen Regen, sodass der Kaffee auf natürlichem Wege gut gedeihen kann”, sagt Don Elías. Er baut die Sorten Arabica und Colombian Milds an – Letztere eine Untersorte der Ersteren mit weniger Koffein und Säure. Robusta, oft auf großen Farmen für die Massenproduktion kultiviert, hat er nicht im Programm.

Salento ist nur eine von Hunderten kleinen Städten in Kolumbiens “Eje Cafetero”, das auch Kaffee-Dreieck genannt wird. Es ist Teil des Unesco-Welterbes und erstreckt sich über drei Provinzen: Caldas, Risaralda und Quindío, wo es mehr als 800 Kaffeefarmen gibt. Das einst vergessene und verschlafene Salento ist deshalb in die erste Liga kolumbianischer Reiseziele aufgestiegen.

Kochbanane mit Käse, Fleisch und Grünzeug

Das liegt aber nicht nur am Kaffee, sondern auch an seiner einmaligen Bebauung. Der amerikanische Fernsehsender CNN hat das Örtchen erst kürzlich zu einer der zehn interessantesten Städte der Welt gekürt – wegen seiner “Ansammlung von ein- und zweistöckigen Gebäuden, meistens weiß, aber mit farbig leuchtenden Fensterrahmen und Türen in traditioneller Bahareque-Architektur”, wie es in der Begründung heißt.

Die Häuser sind aus Bambus und Lehm gebaut, im Paisa-Stil, der nach einer Bevölkerungsgruppe im Nordwesten des Landes benannt ist. Vor allem auf der Calle Real, der zentralen Straße des Ortes, sind diese Häuser noch zu bewundern. Unzählige Shops und traditionelle Restaurants laden zum Einkehren ein, um zum Beispiel Forelle in allen erdenklichen Zubereitungsarten zu essen – gegrillt, “al ajillo”, mit Pilzen oder sogar im Burger. Interessant schmeckt auch patacón: Kochbanane überbacken mit Käse, Fleisch und Grünzeug. Vorzüglichen Kaffee trinken kann man hier natürlich auch.

Salento, 1842 gegründet, liegt an der ehemaligen Straße, die Bogotá und Popayán miteinander verband. Als sie modern ausgebaut und schneller befahrbar wurde, geriet das Örtchen, bisher ein beliebter Zwischenstopp, in Vergessenheit und wurde in seinem ursprünglichen kolonialen Stil konserviert. “Als ich in den späten 80er-Jahren hierherkam, wurden Kartoffeln und Tomaten angebaut, Milchkühe gehalten, Käse wurde hergestellt. Überall gab es Hühner und Schweine. Touristen hingegen keine”, sagt Roberto Duarte, der für sein “Churrita Hostel” damals umgerechnet gerade mal 600 Euro zahlte.

Nur fünf Jahre später kamen die ersten Besucher nach Salento: Hippies aus Argentinien, den USA, Europa. “Sie entdeckten mit Salento einen wundervollen, unberührten Ort – und erzählten ihren Freunden davon.” Jedes Jahr, sagt Roberto, kamen seither mehr Touristen. Die Einheimischen begannen, Hostels und Restaurants zu eröffnen, die Frauen gaben ihr Hausfrauendasein auf und beteiligten sich am Geschäft. Innerhalb von nur drei Dekaden wurde aus dem verschlafenen 2000-Seelen-Örtchen ein ebenso belebtes wie beliebtes Städtchen mit gut 7000 Einwohnern.

Kein Düngemittel, keine Chemikalien – doppelter Preis

Warum der Kaffee hier so besonders schmeckt, erklärt Don Elías seinen Besuchergruppen jeden Tag aufs Neue. Der Hauptgrund: Er verzichtet auf Düngemittel und Chemikalien. Darum kann er die 2000 Kilogramm, die er jedes Jahr produziert, mehr als doppelt so teuer verkaufen wie industriell hergestellten Kaffee – für 10.000 Pesos, rund drei Euro pro Kilogramm. Moderne Maschinen nutzt Elías nicht, genauso wenig wie die anderen Farmer in der Gegend. Geerntet wird überall noch von Hand, geröstet in einer alten Pfanne auf einem Holzofen. Eine leichte Kaffee-Brise weht dann durch den Garten.

Die getrockneten Bohnen werden braun. Je länger sie geröstet werden, desto weniger koffeinhaltig und bitter ist der Kaffee. “Wir machen das anders als die Brasilianer, die riesige Mengen produzieren mit Dünger und großen Maschinen. Die verkaufen zwar mehr – aber wir verkaufen bessere Qualität”, sagt Elías. Dass er der Massenproduktion kritisch gegenübersteht, ist nicht zu überhören. Die gibt es in Kolumbien anderswo aber durchaus – das Land ist schließlich viertgrößter Kaffeeproduzent weltweit, nach Brasilien, Vietnam und Indonesien.

Am Ende der Tour, die 6000 Pesos kostet, knapp zwei Euro, verkosten Alessia und die sechs anderen Besucher eine Tasse von dem Kaffee, dessen Herstellung sie gerade bestaunt haben. Hunde und Hühner laufen und springen um sie herum, auch Elías’ Enkelkinder, die gerade von der Schule kommen.

“Der Tourismus ist das Beste, was uns Kaffeeproduzenten hier in Salento passieren konnte”, sagt er. Elías erinnert sich noch genau an diesen Moment. 2008 war das, als Timothy – ein Brite, der ein Hostel im Dorf gekauft hatte – mit drei Fremden bei ihm auftauchte. “Sie fragten mich, ob ich ihren Gästen meine Farm zeigen könnte. Für Geld.

Wir vereinbarten 3000 Pesos, also einen Euro, inklusive Führung. Sie fanden das großartig. Ich auch.” Am nächsten Tag sei Timothy mit sechs Besuchern gekommen, am Tag darauf mit neun. Mittlerweile hat Elías den Preis für seine Führungen verdoppelt. Täglich kommen Dutzende Menschen aus aller Herren Länder zu ihm. “Ein Geschenk Gottes”, sagt Elías.

Die Zeit der Drogenbarone und Farc-Rebellen

Was Salento zum beliebtesten unter Kolumbiens Kaffeeanbaugebieten macht? “Ich denke, dass es hier sicher ist. Und die Landschaft, vor allem das Cocora-Tal, ist einzigartig”, sagt Timothy, der englische Besitzer des “The Plantation House” in Salento. “Als ich hier ankam, fand ich eine bezaubernde Stadt vor, umschlossen von Bergen, mit dem besten Kaffee der Welt. Darum bin ich geblieben.”

In den 70er- und 80er-Jahren war die Region von den Farc-Rebellen und Drogenbaronen wie Carlos Lehder Rivas eingenommen worden, der einst ein Hotel in Salento hatte eröffnen wollen. So weit ist es jedoch nie gekommen. Lehder wurde gefasst und an die USA ausgeliefert. Heute ist Salento ein friedlicher Ort. “Für Menschen aus Bogotá, Medellín und Cali ist das hier der Himmel: Durch die Straßen zu laufen, ohne Angst haben zu müssen, ausgeraubt zu werden”, sagt Catalina Morin, eine Studentin aus Cali.

Heimat des kolumbianischen Nationalsymbols

“Die Touristen lieben es nicht nur, sich die Farmen anzuschauen und hochwertigen Kaffee zu kaufen, sie kommen auch wegen der Menschen, die das Land mit ihrer Arbeit und ihrer Art beseelen”, sagt Roberto Duarte. Der 69-Jährige steht auf der Terrasse seines Hauses im Cocora-Tal, das zum Nationalpark Los Nevados gehört, ideal zum Wandern und Reiten.

Das Tal ist obendrein die Heimat eines kolumbianisches Nationalsymbols: der Wachspalme, die bis zu 60 Meter hoch werden kann. Mit ihren Blättern berührt sie den mystischen Nebel, der den Gipfel des Cerro Morrogacho umgibt. Eine weitere Attraktion sind die nahe gelegenen Santa-Rita-Wasserfälle – der perfekte Ort für eine Abkühlung an heißen Tagen. Roberto schaut der sinkenden Sonne entgegen und nippt an seiner fünften Tasse “tinto”, pechschwarzem, starkem Kaffee. “Seit ich hier lebe”, sagt er, “trinke ich meinen Kaffee ohne Zucker. In Salento ist das Leben süß genug.”

Tipps & Informationen

Anreise: Zum Beispiel von Frankfurt mit Lufthansa nonstop oder mit Delta über Atlanta nach Bogotá. Von dort weiter mit dem Bolivariano-Bus nach Armenia oder Pereira (6–8 Stunden). Aus beiden Städten fahren mehrmals täglich Busse nach Salento (ca. 45 Min.).

Unterkunft: Etwa im “Hotel Salento Real”, einem Haus im Kolonialstil, DZ inkl. Frühstück ab 43 Euro. Alternativ im modernen Hostel “Beta Hostel”, DZ ab 44 Euro oder im klassisch kolumbianischen “The Plantation House”, DZ ab 16 Euro.

Kaffeetouren: Zum Beispiel auf Don Elías’ Farm “Cafetera Las Brisas”, Tel. 0057/315/606 11 13

Auskunft: Über Procolombia

Aufgespürt:

http://www.welt.de/reise/staedtereisen

„ALLES AUSSER IRDISCH“ – Alpar Fendos extraterrestrische Puppen-Comedy für junge und alte Erdenbürger

§ March 3rd, 2016 § Filed under Familie / Haus § Tagged , , , Comments Off on „ALLES AUSSER IRDISCH“ – Alpar Fendos extraterrestrische Puppen-Comedy für junge und alte Erdenbürger

Nachdem die Erde in den „Lonely Planet“-Reiseführern schon lange eine Spitzenposition einnimmt, sind die ersten Außerirdischen jetzt endlich auf der Erde gelandet, in Deutschland. Und zwar direkt auf der Bühne von Alpar Fendo.

Fendo

Eigentlich will er die schrecklich nette Space-Familie mit Rat und Tat durch den Behördendschungel lotsen, schliesslich will diese die deutsche Staatsbürgerschaft. Doch mit ihren übersinnlichen Fähigkeiten stellen sie Fendos Verstand immer wieder auf die Probe – und den des Publikums.
Alpar Fendo zieht alle magischen Register, um die Fremden bauchrednerisch auf der Erde willkommen zu heißen und das Publikum mit raffinierten Bauchrednerkunst und magischen Effekten zu begeistern.

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Mit liebevoll gestalteten Puppen „aus einer fernen Galaxie“ und einer Teleportationsmaschine belebt er witzig und charmant nicht nur die Bühne, sondern beamt sich auch gelegentlich ins Publikum, um die Zuschauer hautnah am Geschehen teilhaben zu lassen. Zudem verwandelt er sich in die Rolle des getürkten Italieners Al Cappuccino der meint von ausserirdischen schon mal entführt worden zu sein. Bestens gekleidet, gelaunt und frisiert macht er uns und den Fremden ein Angebot was wir einfach nicht ablehnen können. Eine Comedy Show mit Bauchreden, Zauberei und Bello Italiano. Forza Italia!

Visuelle Stand-Up Comedy und Bauchreden und magischen Elementen.
www.allesausserirdisch.de
www.facebook.com/allesausserirdisch.de/

Lifestyle-Guide: Wo Frauen High Heels und Wanderstiefel tragen

§ February 1st, 2016 § Filed under Familie / Haus § Tagged , Comments Off on Lifestyle-Guide: Wo Frauen High Heels und Wanderstiefel tragen

Sie gilt als provinziell und prätentiös. Als einerseits traditionell und behäbig, andererseits überteuert und arrogant. Das Image der bayerischen Hauptstadt war noch nie das beste – obwohl gleichzeitig immer mehr Menschen in ihr leben wollen.

Denn eigentlich ist München unglaublich lebenswert. Das betonen nicht nur Einheimische. Sondern das sagt jetzt endlich auch mal jemand von außerhalb. Und zwar öffentlich und auf 208 Seiten.

“Schön, leicht, authentisch und entspannt”, so hat die Wienerin Nicole Adler München stets erlebt. Deshalb hat sie der Stadt ihr zweites Buchprojekt gewidmet. “München for Women” kommt als optisch ansprechendes Coffee-Table-Book daher: broschiert, Tagebuch-Größe, goldene, geschwungene Schrift.

Beim ersten Durchblättern könnte der Eindruck entstehen, einen weiteren, hochwertig präsentierten Shopping-Guide in Händen zu halten. Doch “München for Women” will etwas anderes.

“Wir haben ganz bewusst nicht nur Orte für den Konsum gewählt. Das Buch ist lifestylig, aber kein Shopping-Guide”, betont denn auch gleich Kera Till, die das Buch gestaltet und mit ihren Illustrationen dekoriert hat, die sonst in Publikationen wie “Vogue” oder “Elle” zu sehen sind.

Wie eine Freundin als Fremdenführerin

“Die schönste Art, eine Stadt kennenzulernen, ist es doch, diese von einer guten Freundin gezeigt zu bekommen”, erläutert Herausgeberin Adler das Konzept. Beide hatten dabei eine Frau vor Augen, die wie sie viel reist, gewisse Ansprüche hat, aber auch ein Picknick an der Isar zu schätzen weiß. Eine angeblich typische Münchnerin.

Was macht diese nun aber aus? “Sie liebt ihre Stadt abgöttisch”, fällt Adler als erstes ein. “Als Wienerin fand ich das interessant, denn wir lieben unsere Stadt auch, stehen ihr aber eher kritisch gegenüber. Wir haben da eine etwas intellektuellere Herangehensweise.”

Eine bewusst gesetzte Spitze und schöne Vorlage für Till, selbst überzeugte Münchnerin: “Das liegt aber auch nur daran, dass wir unsere Stadt immer verteidigen müssen”, erklärt sie.

Die Münchnerin zeichne sich dadurch aus, dass sie durchaus gerne auf High Heels im Nachtleben unterwegs ist, für ihr Wohlbefinden zu Maniküre und Pediküre und zur Kosmetikerin geht. Ähnlich also wie Pariserin oder New Yorkerin. Mit dem Unterschied, dass die bayerische Version der stilsicheren Großstädterin es bei allem etwas weniger hektisch angehen lässt.

Sie sitzt auch gerne mal tagsüber bei einem Kaffee in der Sonne oder flitzt trotz Businessgarderobe mit dem Radl durch die Stadt; am Freitagnachmittag tauscht sie die High Heels gegen Bergstiefel; unterm Jahr nippt sie zwar gerne am Champagner, in zwei Wochen des Jahres mutiert sie allerdings zur begeisterten Biertrinkerin; und im Sommer legt sie sich im Bikini an die Isar.

Prominente Frauen geben Tipps

Belege dafür, wie lässig, schön, charmant und eigen die Münchnerin als solche ist, finden sich zuhauf in “München for Women”, dank interessanter Interview-Partnerinnen.

Polly Lapkovskaja, aka Pollyester, erzählt reflektiert über Musikszene und die Arbeitsbedingungen für Kreative in der Stadt. Uschi Obermaier verrät, wo München noch immer etwas vom Flair der wilden 60er und 70er hat. Designerin Ayzit Bostan erklärt, warum für ihr Atelier nur ein Viertel in Frage kam: das hinterm Hauptbahnhof.

Das schönste Kompliment jedoch stammt von Barbara Vinken. Die renommierte Literaturwissenschaftlerin hat im Laufe ihrer akademischen Karriere diverse Weltstädte nicht nur als Bewohnerin erlebt, sondern stets auch ihr analytisches, gnadenloses Wissenschaftlerinnen-Auge auf sie gerichtet.

“Ich bin aus Zürich weggegangen, weil mir München erotischer erschien”, gibt sie auf für sie ungewöhnlich unwissenschaftliche Art und Weise preis.

Und: Die Münchnerin, die sehe “immer noch aus wie die blonde Madonna mit Veilchenaugen in der Krippe im Kloster zu Frauenchiemsee” und sei auch so “weich, erfüllt und heiter”. Mit einem Unterschied: Sie finde es vollkommen selbstverständlich, das Geld selbst zu verdienen.

Zur Internetseite:
 

Kuala Lumpur – Paris: Malaysia Airlines verbietet Mitnahme von Gepäck wegen Gegenwind

§ January 25th, 2016 § Filed under Luftfahrt § Tagged , , Comments Off on Kuala Lumpur – Paris: Malaysia Airlines verbietet Mitnahme von Gepäck wegen Gegenwind

Eigentlich ist Gegenwind ein Problem, das der Pilot im Cockpit zu lösen hat. Doch nun betrifft der Luftwiderstand konkret auch die Passagiere von Malaysia Airlines. Sie dürfen auf bestimmten Routen zwischen Asien Europa derzeit kein Gepäck einchecken, weil besonders starke Winde pusten. In einer Erklärung auf der Website gibt das Unternehmen an, die Regelung gelte aktuell für den 5. und 6. Januar und für Flüge von Kuala Lumpur nach Amsterdam und Paris.

Zuvor war auch die Verbindung nach London betroffen, die Begrenzung bei den entsprechenden A380-Flügen ist hier aber bereits wieder aufgehoben worden.

Durch die “für die Saison ungewöhnlichen” Windverhältnisse verlängerten sich die Flugrouten und mehr Treibstoff werde gebraucht, heißt es auf der Website der Fluggesellschaft. Aus “Sicherheitsgründen” müsse die Airline daher das Gepäck limitieren.

Erlaubt seien in der Economy-Klasse lediglich sieben Kilogramm Handgepäck, in der Business und Ersten Klasse 14 Kilogramm. Koffer und Reisetaschen dürften nicht mehr im Laderaum der Maschinen mitfliegen. Das Gepäck könnte zwar eingecheckt werden, würde aber mit anderen Flugzeugen transportiert und käme deshalb später am Zielort an. Wie viele Passagiere betroffen sind, steht laut der “Malay Mail Online” derzeit nicht fest.

Malaysia Airlines fliegt aus der Hauptstadt Kuala Lumpur nicht nur die europäischen Metropolen Paris, London und Amsterdam an, sondern auch Brüssel und Rom, nicht aber Frankfurt.

Die staatliche Fluggesellschaft von Malaysia hat in den vergangenen Jahren zwei schlimme Katastrophen erlebt. Flug MH17 war im Juli 2014 über der Ukraine abgeschossen worden. 298 Menschen an Bord kamen ums Leben. Alle Airlines änderten daraufhin die Flugrouten, um den Luftraum über der Ukraine zu meiden. Vier Monate vorher war Flug MH370 mit 239 Menschen an Bord auf einem Flug von Kuala Lumpur nach Peking spurlos verschwunden. Nach dem Wrack wird bis heute gesucht.

Link zum Artikel:

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/

Erfüllungsgarantie beim Hausbau

§ January 14th, 2016 § Filed under Bau § Tagged , Comments Off on Erfüllungsgarantie beim Hausbau

Ihre 5. Hausbauerfolgsformel im Ratgeber-eBook Die ultimative Hausbau Erfolgsformel lautet “keine unbesicherten Vorauszahlungen”, und Sie raten dazu, sich von der ausführenden Firma eine “Erfüllungsgarantie” geben zu lassen.

Was ist damit gemeint?

Vielen Dank im Voraus

Magnus

Antwort

Hallo Magnus,

in Zusammenhang mit Ihrer Frage zur Erfüllungsgarantie empfehle ich Ihnen, sich bei Bedarf einfach von Ihrer finanzierenden Bank informieren zu lassen. Vorweg kann ich Ihnen aber gerne kurz erklären, was eine Erfüllungsgarantie ist:

Die Erfüllungsgarantie sichert den Bauherr und Käufer für den Fall ab, dass der Verkäufer den vertraglich vereinbarten Pflichten nur teilweise oder gar nicht nachkommt. Im Unterschied zur Liefergarantie sowie zur Gewährleistungsgarantie, durch die lediglich die Erfüllung einzelner Pflichten abgesichert wird, hat die Erfüllungsgarantie die Gesamterfüllung eines vereinbarten Vertrages zum Gegenstand.

Um Sie wirklich konkret beraten zu können, müsste ich Ihr Bauvorhaben und die damit verbundenen Vertragswerke kennen, was aber nicht der Fall ist. Tatsache ist, dass eine Erfüllungsgarantie ein besonderes Instrument ist, welches allerdings nicht immer zwingend erforderlich ist. Ich selbst empfehle eine Erfüllungsgarantie eigentlich immer nur aus einem einzigen (wichtigen) Grund:

Die Erfüllungsgarantie (über ca. 10% des Auftragsvolumens) ist für private Bauherrn eine einfache, wirkungsvolle und vor allem kostengünstige Möglichkeit, die Bonität eines Hausanbieters zu “hinterfragen”. Für seriöse Unternehmen mit guter Bonität stellt eine Erfüllungsgarantie jedenfalls keinerlei Problem dar. Verweigert ein Unternehmen allerdings – aus welchen Gründen auch immer – eine Erfüllungsgarantie, kann das ein erstes Zeichen eines Liquiditätsproblems sein. Die Erfüllungsgarantie schränkt nämlich den Kreditrahmen des Unternehmens ein. Für den Unternehmer ist eine Erfüllungsgarantie also mit einer Barzahlung gleichzusetzen.

Eine in der Baupraxis gängige Alternative zur Erfüllungsgarantie ist der Deckungsrücklass, welcher normalerweise zwischen 7 und (empfehlenswert) 10% der jeweiligen Abrechnungssumme liegt. Dieser Deckungsrücklass wird auch gerne Mängelreserve genannt. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das Bauvorhaben nach tatsächlichen Mengen (nach Aufmaß) abgerechnet wird. Bei jeder Rechnung (Teilrechnungen und Schlussrechnung) wird daher vom Auftraggeber (von Ihnen als Bauherr) ein Deckungsrücklass einbehalten. Dieser Deckungsrücklass wird nach der Legung der Schlussrechnung erst dann an das ausführende Unternehmen ausbezahlt, wenn das Unternehmen dafür eine Bankgarantie in der Höhe des Deckungsrücklasses vorlegt.

Grundsätzlich geht es also immer darum, ein Gleichgewicht zwischen der vom Unternehmen erbrachten Leistung und der dafür vom Bauherrrn geleisteten Zahlung herzustellen.

Bei Pauschalaufträgen sorgt dafür ein Zahlungsplan, wobei hier die sicherste Lösung ist, den jeweiligen Baufortschritt von einem Bausachverständiger prüfen zu lassen (zuerst Baufortschritt-Bestätigung, dann Zahlung). Bei Aufträgen, die nach Aufmaß abgerechnet werden, muss “lediglich” geprüft werden, ob die verrechneten Listungen auch tatsächlich (mängelfrei) erbracht wurden. Ist das der Fall, liegt also keine unbesicherte Vorauszahlung vor, weil ja die erbrachte Leistung den Gegenwert darstellt.

Um all diese Abrechnungs-Varianten, die nicht selten mit einem nicht unbeträchtlichen Aufwand verbunden sind, zu verhindern, bieten übrigens einige Hausanbieter schon eine ganz andere (sichere) Finanzierungsvariante an: Der Bauherr übergibt dem Hausanbieter eine unwiderrufliche Bankgarantie über die gesamte Auftragssumme und diese Bankgarantie wird erst dann “gezogen”, wenn das Haus komplett (mängelfrei) fertiggestellt und an den Bauherrn übergeben wurde. Dazwischen gibt es keinerlei Abrechnungen. Diese Variante ist eigentlich absolut sicher. Zuerst das Haus, dann das Geld. Im schlimmsten Fall wird – aus welchen Gründen (z.B. durch Insolvenz) auch immer – das Haus nicht fertig. In diesem Fall haben Sie dann aber auch nichts für das (halbfertige) Haus bezahlt.

Ob aber immer alles so einfach geht, hängt immer von den Vertragspartnern ab. Am besten sprechen Sie allfällige Bedenken immer direkt gegenüber dem Hausanbieter aus. Seriöse Firmen werden alles tun, um aus Ihnen einen zufriedenen Kunden zu machen. Wenn man nicht auf Ihre Wünsche oder Bedenken eingeht oder nicht eingehen kann, gibt es immer auch andere (bessere) Hausanbieter.

Mehr Erfolg beim Hausbau!

Wilfried Ritter
Autor und Herausgeber

Homepage:

http://www.haus-selber-bauen.com/erfllungsgarantie-beim-hausbau.html

Einreise und Visum nach Indien: “Visa on arrival”-Regelung soll bald verwirklicht werden – Einreiseerlaubnis bei Ankunft am Flughafen dann möglich

§ January 4th, 2016 § Filed under Reise / Urlaub § Tagged , Comments Off on Einreise und Visum nach Indien: “Visa on arrival”-Regelung soll bald verwirklicht werden – Einreiseerlaubnis bei Ankunft am Flughafen dann möglich

Geschäftsreisen und Flüge nach Indien buchen: Einreise nach Indien soll mit “Visa on arrival”-Regelung erleichtert werden. Kein Visum vor der Reise mehr beim Konsulat beantragen sondern Einreiseerlaubnis bei Ankunft am Flughafen erhalten. Einzelheiten zur möglichen Neuregelung im folgenden Bericht. Die indische Regierung will das Verfahren zur Ausweitung der “Visa on arrival”-Regelung bald zu einem Abschluss bringen.

Das hat der zuständige Minister Rajeev Shukla gegenüber indischen Medien bestätigt. Die Ausweitung der Regelung auf 40 weitere Staaten werde bald Wirklichkeit werden, so der Minister. Zu den betroffenen Ländern gehören Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Österreich und die Schweiz. Touristen müssen dann nicht mehr vor der Reise ein Visum beim Konsulat beantragen, sondern erhalten die Einreiseerlaubnis bei der Ankunft am Flughafen.

Bislang besteht diese Möglichkeit unter anderem für Reisende aus Luxemburg und Finnland. Die indische Regierung hatte den Prozess zur Ausweitung der Regelung im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht.

 

Siehe hier:

http://www.imagetours.de/wpblog

Bergkarabach: Reise in ein Land, das es offiziell gar nicht gibt

§ December 15th, 2015 § Filed under Reise / Urlaub § Tagged , , , , Comments Off on Bergkarabach: Reise in ein Land, das es offiziell gar nicht gibt

Ein rostiger Wolga rast mit Affenzahn am Checkpoint vorbei. Der Grenzposten schiebt verschlafen seinen Oberkörper aus dem Fenster seines Büros, schaut ihm nach und winkt dann ab – was soll’s, vermutlich war das ein Russe. Die und natürlich Armenier haben freien Zugang nach Bergkarabach, diesem kleinen, selbsternannten Land mit gut 130.000 Einwohnern, das von keinem Staat der Welt anerkannt wird. Alle anderen brauchen ein Visum.

Kurz hinter Goris, der Stadt mit den roten Dächern im äußersten Südosten Armeniens, ragt dieses Bergkarabach, ein mächtiges Gebirgsmassiv, plötzlich aus der weitläufigen Hochebene in den Himmel. Nichts deutet darauf hin, dass um diesen Landstrich nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion erbittert gekämpft wurde. Gerade hier, am Latschin-Korridor, der in einem kleinen Checkpoint am Aghavno-Fluss mündet. Es ist der einzige offizielle Grenzübergang in die Republik Arzach, wie sich Bergkarabach in Anlehnung an das vorchristliche Armenierreich offiziell nennt.

Das Mobiltelefon zeigt, wie verfahren die Situation ist: “Willkommen in Aserbaidschan”, steht auf dem Display. Völkerrechtlich gehört Bergkarabach tatsächlich zu Aserbaidschan. Doch die Aseris haben diese ehemalige Exklave, in der seit Urzeiten fast ausschließlich Armenier lebten, in einem kurzen, blutigen Krieg vor über zwei Jahrzehnten verloren.

1992 haben armenische Truppen diese von christlichen Armeniern besiedelte Gegend “heimgeholt” und das aserbaidschanische Gebiet zwischen Armenien und Bergkarabach gleich mitbesetzt. Im Gegenzug haben die Aseris kleinere Teile der Exklave erobert, Hunderttausende wurden auf beiden Seiten vertrieben, 30.000 Menschen starben. Seit 1994 herrscht ein Waffenstillstand.

Aserbaidschan fordert die besetzten Gebiete zurück, was die Armenier strikt ablehnen. Bergkarabach ist zum identitätsstiftenden Symbol der Armenier geworden – eines Volkes, das heute über die Welt verstreut lebt. Und das Probleme hat zu definieren, wo die Heimat anfängt. Und wo sie endet. Denn einst besiedelten Armenier ein Gebiet, das vom heute türkischen Adana am Mittelmeer bis ins persische Täbris reichte – einschließlich Bergkarabach.

Nur ein paar Tausend Besucher pro Jahr

Für die Welt ist Bergkarabach eine Krisengegend, erwachsen aus dem Chaos der untergegangenen Sowjetunion, ein Landstrich, den man meidet. Nur ein paar Tausend Besucher pro Jahr zieht es hierher, überwiegend Auslandsarmenier und “Länder-Sammler”, Menschen, die es für einen Stempel im Reisepass an die ungewöhnlichsten Orte auf unserem Planeten zieht.

Für die 64-jährige Inna Melkumova ist Bergkarabach ein Sehnsuchtsort, den sie nur aus den Erzählungen ihrer verstorbenen Eltern kennt. Diese wurden in diesem Bergmassiv geboren. In der Familiengeschichte der assyrisch-stämmigen Inna spiegelt sich die ganze Tragik dieser Region wieder: Ihre Vorfahren lebten ursprünglich im Osmanischen Reich, flohen dann aber vor dem Völkermord der Türken an Armeniern und Assyrern 1915 nach Russland.

Im armenisch besiedelten Bergkarabach fanden sie eine neue Heimat, auf einer christlichen Insel inmitten eines islamischen Ozeans. Doch die Sowjetzeiten brachten neue Verwerfungen mit sich. In der Stalin-Ära verschlug es die Familie ins aserbaidschanische Göygöl, wo Inna geboren wurde. Heute lebt sie als Rentnerin in Armeniens Hauptstadt Eriwan, ihre Familie hat es indes in alle Welt gezogen – nach Russland, Amerika, Deutschland.

Jetzt stehen Inna Melkumova und ihre 77-jährige Schwester Natalia am Grenzübergang. Zusammen mit ihrem aus Deutschland angereisten Sohn und weiteren Familienmitgliedern wollen die beiden Schwestern im hohen Alter erstmals dieses mythische Bergkarabach besuchen.

Ein Land, das für Inna bislang so unerreichbar weit weg schien wie der Ararat, der schneebedeckte heilige Berg der Armenier, der in der mit Armenien verfeindeten Türkei liegt. Und den sie vom Fenster ihrer Eriwaner Wohnung aus sehen kann.

Die Spuren des Krieges sind gegenwärtig

Nach Passieren der Grenze geht die Fahrt zügig weiter über eine gut ausgebaute Gebirgsstraße in Richtung Stepanakert, Hauptstadt von Bergkarabach, die man in zwei Stunden erreicht. Aber nur, falls man nicht hinter einer der zahlreichen, über die Serpentinen schleichenden Militärkolonnen kleben bleibt. 20.000 armenische Soldaten sichern den Status quo Bergkarabachs, eines Gebiets, doppelt so groß wie das Saarland.

Auch 20 Jahre nach Ende des Krieges sind dessen Spuren gegenwärtig – zum Beispiel in den zerstörten und verlassenen Häusern der Stadt Susa im Herzen Karabachs. In Susa hatten die Aseris damals ihre letzte Bastion, von hier aus schossen sie auf das im Tal gelegene Stepanakert. Doch die Armenier eroberten Susa, die Aseris wurden vertrieben. Gerade wurde die im Krieg zerstörte Erlöserkirche restauriert, ein den Armeniern heiliger Ort, an dem viel geheiratet wird.

14 Kilometer entfernt schlummert im Talkessel Stepanakert. Inna und Natalia, die Schwestern aus Eriwan, stehen am Fuß des Armenier-Denkmals, ein aus landestypischem Tuffstein konstruierter Doppelkopf, von den Bewohnern “mamig jew babig” genannt, “Oma und Opa”.

Vor 50 Jahren wurde es erbaut, nach 1994 wurde es zum Symbol der Unabhängigkeit. Und mangels anderer Sehenswürdigkeiten in Stepanakert ein Anlaufpunkt für alle Gäste. Nur wenige Ausländer kommen vorbei, heute immerhin drei junge Esten, die sich am Denkmal fotografieren lassen und mit dem Fahrrad bis nach Georgien weiterradeln wollen.

Der 57-jährige Sergej Avanesyan steht mit seinem Souvenir-Stand auf dem leeren Parkplatz vor dem Denkmal. Er hat die landestypischen Kreuzsteine in Miniaturformat im Angebot, Chatschkar genannt, außerdem armenische Kreuze, Bergkarabach-Flaggen und geschnitzte Versionen von “mamig jew babig”. Doch niemand interessiert sich für seine Souvenirs.

“Ich habe schon Chinesen, Amerikaner und Australier bedient”, sagt er stolz, aber im Moment herrsche Flaute. “Das liegt am Ukraine-Krieg. Die Menschen denken, die ganze ehemalige Sowjetunion sei ein einziges Tollhaus. Doch schauen sie sich um, hier ist es friedlich wie im Paradies.” Das sieht das Auswärtige Amt in Berlin anders: Es rät von Reisen nach Bergkarabach ab, weil es vor allem an der Waffenstillstandslinie immer mal zu kleineren Scharmützeln kommt.

Wer ist der berühmteste aller Armenier?

Davon spürt man freilich in Stepanakert nichts. Die Stadt wirkt verschlafen, ist weniger chaotisch und viel sauberer als Eriwan. Auf dem quirligen Marktplatz ist Lavash im Angebot, das armenische Fladenbrot, in einer nur hier erhältlichen Variante mit Bergkräutern durchsetzt. Und Montapur, Teigtaschen mit Hackfleisch gefüllt.

Die Schwestern aus Eriwan schlendern etwas orientierungslos über die “Straße der Befreier”, die Hauptgeschäftsstraße, auf der vergeblichen Suche nach einem Kaffeehaus. Stattdessen landen sie in einem kleinen Gemüseladen, wo die Verkäuferin über den Besuch aus Eriwan und Deutschland staunt und ihr Geschäft kurzerhand zum Café umfunktioniert.

Flugs setzt sie einen Kaffee auf dem kleinen Gasherd im Nebenraum auf und zaubert ein paar Stückchen zuckersüßes Baklava-Gebäck hervor. Man sitzt auf Obstkisten, plaudert, raucht und lacht, ein paar Nachbarn stoßen schnell hinzu. Gastfreundschaft hat bei Armeniern eine beinahe mythische Bedeutung.

Bald schon kommt man auf die Frage, wer wohl der berühmteste aller Armenier sei. “Henrich Mchitarjan”, wirft einer in die Runde, offenkundig Fußballfan. Zustimmendes Raunen. “Arthur Abraham” – die Ladenbesitzerin schlägt den Profiboxer vor und erntet noch mehr Zuspruch.

Jetzt hagelt es Vorschläge aus allen Ecken: die Sängerin Cher, Ex-Tennisspieler André Agassi, Artjom Mikojan, “Erfinder” der MIG-Kampfflugzeuge. Beim Po-Wunder Kim Kardashian stöhnt die Runde entnervt auf. Dann wird es skurril: Einer behauptet, Stalin sei das “Nebenprodukt” einer Affäre seiner georgischen Mutter mit dem armenischen Hauslehrer, also Armenier.

Empörung macht sich breit, “Armenier finden selbst bei Indianern armenische Wurzeln”, sagt einer. Und schlägt Charles Aznavour vor. Der ist bekanntermaßen kein Indianer und hat armenische Eltern, auf den sind sie alle stolz hier, auf den einigen sie sich schnell. Und trinken einen selbst gebrannten Maulbeer-Wodka auf den armenischen Helden, der 2009 in Stepanakert war, um die neue Konzerthalle der Stadt einzuweihen. Ihr Name: Charles-Aznavour-Kulturzentrum.

Tipps und Informationen

Anreise: Reisen nach Bergkarabach sind nur von Armenien aus möglich. Flüge nach Eriwan/Armenien zum Beispiel mit Austrian via Wien oder Aeroflot via Moskau. Von Eriwan gehen stündlich Busse nach Stepanakert (sechs Stunden, zehn Euro). Möglich ist auch die Anreise per Mietwagen ab Eriwan. Für Bergkarabach benötigen Westeuropäer ein Visum, das nach Grenzübertritt in Stepanakert unkompliziert ausgestellt wird (sechs Euro) und bei der Ausreise vorzuzeigen ist.

Buchung: Man kann Bergkarabach mit einer Armenien-Rundreise kombinieren, muss sich den Abstecher aber selbst organisieren. Gebeco bietet zum Beispiel eine 9-tägige Gruppenreise “Entdeckungen am Fuße des Ararat” ab 1295 Euro an inklusive Flügen, Programm, Teilverpflegung. Bei Dertour kostet eine viertägige Privatreise “Höhepunkte Armeniens” ab/bis Eriwan ab 1330 Euro.

Unterkunft: Hotels in Stepanakert: “Park Hotel Artsakh”, einfach und ordentlich, ab 46 Euro; “Vallex Garden Hotel”, modern und gehoben, ab 56 Euro.

Sicherheitslage: Die Bundesregierung erkennt die “Republik Bergkarabach” völkerrechtlich nicht an und rät von Reisen ab, weil es an der Waffenstillstandslinie zu Aserbaidschan hin und wieder zu Scharmützeln kommt. In Zentral-Bergkarabach und entlang der beschriebenen Route ist die Lage ruhig.

Auskunft: Die Website der Tourismusverwaltung von Bergkarabach bietet ausführliche Informationen: karabakh.travel/en/

Die Teilnahme an der Reise wurde unterstützt von Gebeco. Unsere Standards der Transparenz und journalistischen Unabhängigkeit finden Sie unter www.axelspringer.de/unabhaengigkeit.

 

Original-Artikel:

http://www.welt.de/reise/Fern/

Vegane und glutenfreie Backzutaten

§ December 13th, 2015 § Filed under Essen / Trinken § Tagged , Comments Off on Vegane und glutenfreie Backzutaten

Kokosblütenzucker

Kokosblütenzucker wird aus dem Blütensaft der Kokospalme gewonnen. Er schmeckt aber nicht etwa nach Kokos, sondern hat ein feines Karamell-Aroma. Kokosblütenzucker macht sich fein in Gebäck, Heißgetränken wie Tee oder Kakao oder auch in Cocktails und lässt sich 1:1 wie brauner Zucker dosieren. Aufgrund seines aufwändigen Herstellungsprozesses ist er allerdings vergleichsweise teuer (z. B. in Bio-Qualität von Dr. Goerg 280 g ca. 8 Euro, in Reformhäusern und Bio-Läden).

Xylit

Der Zuckeraustauschstoff wird aus Holzfasern bzw. durch Fermentieren von Traubenzucker gewonnen. Er enthält bis zu 40 % weniger Kalorien als herkömmlicher Zucker und soll sogar besser für die Zähne sein (erhältlich z. B. im Reformhaus).

Agavendicksaft

In der veganen Küche dient er oft als Honigersatz. Er wird aus der Blauen Agave gewonnen und ist als helle und auch als dunkle Variante erhältlich – Letztere wird weniger stark filtriert und schmeckt karamelliger (z. B. “Dunkler Agaven-Dicksaft” von Lihn, Reformhaus). Der Saft besteht hauptsächlich aus Fructose, die u. a. für Übergewicht verantwortlich sein soll – deshalb besser nur sparsam verwenden.

Vegane Schokolade

Vegane Schokolade wird aus Soja- und Reismilch, statt Kuhmilch hergestellt (z. B. “Rice Milk vegane helle Schokolade” von Rapunzel, in Reformhäusern und Bio-Läden).

Haferflocken

Haferflocken enthalten eigentlich kaum Gluten (Klebereiweiß), doch es gibt oft Verunreinigungen bei der Verarbeitung. Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie) sollten also besser kontrolliert glutenfreie Produkte nehmen (z. B. “Glutenfreie Haferflocken Kleinblatt” von Bauckhof).

Natives Kokosöl

Natives Kokosöl wird in einem schonenden (Kalt-)Pressverfahren gewonnen und enthält keine sogenannten Trans-Fettsäuren – gut für den Cholesterinspiegel. Dezent im Geschmack, passt es zu Gebäck, aber auch zu asiatischen Gerichten. Nicht wundern: Es verflüssigt sich erst ab einer Temperatur von ca. 24 Grad (z. B. “Kokosöl nativ” von Bio Planète, in Bio-Läden und Reformhäusern).

Keksmehl

Keksmehl wie “Kuchen und Kekse – Mix C” von Dr. Schär kann bei Gluten-Unverträglichkeit normales Mehl im 1:1-Mengenverhältnis ersetzen.

Mandel- oder Cashew-Mus

Beide Mus-Sorten bestehen zu 100 % aus den jeweiligen (gemahlenen) Nusskernen. Sie eignen sich nicht nur für die vegane Weihnachtsbäckerei, sondern auch wunderbar als Grundlage für Smoothies, Eiscreme oder Soßen.

Rohes Kakaopulver

Rohes Kakaopulver wird bei der Herstellung nicht über 40 Grad erhitzt und enthält auffallend viele Mineralstoffe wie Magnesium. Durch seinen intensiven Geschmack ist es eine großartige Backzutat. Rohe Schokoprodukte mit einem hohen Kakaoanteil von mindestens 70 % sind übrigens immer die gesündere Alternative. Verglichen mit herkömmlichem Kakaopulver ist es jedoch recht teuer (z. B. “Rohes Bio Kakaopulver” von lifefood, 150 g ca. 9 Euro, erhältlich z. B. in Bio-Läden).

 

Adresse der Quelle:

www.brigitte.de/rezepte/backen/vegane-backzutaten-1261823

The Next Generation Of Barkeepers: Maria Koppmaier & Tristan Bantle, Capri Lounge Köln

§ December 3rd, 2015 § Filed under Wein & Spirituosen § Tagged , Comments Off on The Next Generation Of Barkeepers: Maria Koppmaier & Tristan Bantle, Capri Lounge Köln

New Amsterdam Vodka hat in Kooperation mit jungen deutschen Barkeepern eine innovative Rezeptreihe erarbeitet: „The Next Generation Of Barkeepers“ steht für individuelle, kreative und experimentelle Drinks – speziell für die „Generation Y“. Im zweiten Teil stellt about-drinks Maria Koppmaier und Tristan Bantle (Capri Lounge in Köln) sowie ihre gemeinsame Kreation „Send me a Message“ exklusiv vor.

Was waren bisher die wichtigsten Stationen in Ihrer Laufbahn als Barkeeper?
Maria Koppmaier: In meiner Laufbahn hatte ich schon viele unterschiedliche Stationen in Deutschland, aber auch im Ausland. Ich war unter anderen in Kanada, Österreich und der Schweiz und konnte in der Zeit viele verschiedene Bars und auch die unterschiedlichen Trinkkulturen der Länder kennenlernen.
Tristan Bantle: Ich hatte zwar noch nicht allzu viele Stationen in meiner Laufbahn, aber während meiner Zeit auf den AIDA-Kreuzfahrtschiffen konnte ich viele unterschiedliche Eindrücke sammeln und auch viele Rum-Destillerien in der Karibik besichtigen und kennenlernen.

Was war Ihre bisher coolste eigene Kreation?
Maria Koppmaier: Meine coolste eigene Kreation bisher war eine Variation des „Old Fashioned“ mit Rum, Chambord, Rotweinsirup, Lagaluvin und Schokoladenbitter.
Tristan Bantle: Meine coolste eigene Kreation nennt sich „¿Por qué no?“, was übersetzt „Warum nicht?“ bedeutet. Der Drink wird mit einem Rum aus Trinidad und Falernum, das ist ein süßer Sirup, der in vielen karibisch angehauchten Drinks verwendet wird, gemischt. Außerdem kommen noch Feigensenf, Rosmarin und ein Sourmix in den Cocktail.

Was macht für Sie einen guten Vodka aus?
Maria Koppmaier: Ein guter Vodka sollte weich und mild im Geschmack sowie im Geruch sein. Außerdem darf er für mich keine negativen Alkoholnoten merken, man sollte ihn im Drink also nicht sofort herausschmecken.
Tristan Bantle: Ein guter Vodka muss für mich vor allen Dingen zwei Kriterien erfüllen. Zum einen sollte er mild im Geschmack sein und zum anderen darf der Vodka nicht zu intensiv nach Alkohol riechen.

Wer sind Ihre persönlichen Vorbilder aus der Barszene und warum?
Maria Koppmaier: Jeffrey Morgenthaler aus den USA finde ich super, da er seit langer Zeit schon einer der Top Barkeeper und auch Blogger ist. Er hat jetzt ein Buch auf den Markt gebracht hat, „The Bar Book“, das sich vor allem mit Bartechniken beschäftigt und nicht wie viele Bücher davor „nur“ mit Drinks.
Tristan Bantle: Sehr beeindruckt bin ich von Jamie Boudreau aus dem Canon in Seattle, weil er für mich der perfekte Barkeeper ist! Er hat ein ungemeines Wissen über Spirituosen und Geschichten, außerdem arbeitet er stets an neuen Trends und vergisst dabei „die guten alten Zeiten” nicht!

Was trinken Sie selbst am liebsten?
Maria Koppmaier: Ich selbst trinke am liebsten einen „Martinez“, das ist ein klassischer Cocktail, der als Vorgänger des „Martini“ gilt. Genau wie bei seinem Nachfolger gibt es viele Variationen des Martinez, generell wird er aber mit Gin gemischt und bekommt durch Wermut eine leicht süßliche Note.
Tristan Bantle: Ich selbst bin ein großer Fan von Variationen des „Old Fashioned“ auf Rum-Basis. Als „Old-Fashioned“ werden die wichtigsten klassischen Cocktails bezeichnet. In der ursprünglichen Form bestehen sie immer aus einer Spirituose, Zucker, Wasser bzw. Eis und Cocktail-Bitter.

What’s next: Was ist für Sie das nächste Trendgetränk?
Maria Koppmaier: Für mich sind Mezcal, beziehungsweise Tequila das nächste Trendgetränk, schließlich ist Tequila nur eine Art des Mezcal. Die mexikanische Spirituose wird aus unterschiedlichen Agave-Sorten hergestellt, Tequila hat seinen Namen übrigens von der Stadt, in der er hergestellt wird und wird ausschließlich aus der Blauen Agave gebrannt.
Tristan Bantle: Ich bin mir ziemlich sicher, dass es ein Drink mit Gin sein wird, hoffe es aber nicht.

Wie sollte Ihrer Meinung nach die perfekte Bar der Zukunft aussehen?
Maria Koppmaier: Für die perfekte Bar der Zukunft geht es hoffentlich back to the roots, also zurück zur klassischen Barkultur mit einer guten Spirituosenwahl und klassischen Cocktails wie dem „Manhattan“ und „Old Fashioned“ in allen Variationen.
Tristan Bantle: Die Bar der Zukunft, davor kräuseln sich eher meine Haare. Allzu viel kann und sollte sich da nicht verändern. Ich denke die Barszene wird in Zukunft noch molekularer. Ich für mich bleibe jedoch ein Fan der klassischen Bars im Retrostil mit viel Holz, Leder, Jazz und natürlich den Barklassikern. Ein sehr gut aufgestelltes Bar-Back, in dem das ein oder andere Rum- oder Whiskeyschätzchen lauert, sollte auch nicht fehlen!

Die Drink-Kreationen von Maria Koppmaier und Tristan Bantle:

Send me a Message

  • 700 ml New Amsterdam Vodka
  • 5 Aprikosen, halbiert
  • 1 Stange Rhabarber
  • 1,5 cl Zuckersirup
  • 1,5 cl Ziegler Weinbergpfirsischlikör
  • 3 dash Rhabarberbitter
  • 2 dash Angosturabitter
  • 10 Blätter Minze
  • 1 Stück Rhabarber

Für die Aprikosen-Rhabarber-Infusion die halbierten Aprikosen und eine Stange Rhabarber für 24 Stunden mit dem New Amsterdam Vodka einlegen. Anschließend alle Zutaten in einen Silberbecher geben, mit Crushed Ice auffüllen und solang rühren bis sich ein Eispanzer außen am Becher bildet. Zum Abschluss mit der Minze und dem Stück Rhabarber garnieren.

Artikel-Quelle:

http://www.about-drinks.com/the-next-generation-of-barkeepers-maria-koppmaier-tristan-bantle-capri-lounge-koeln/

Tiramisu-Rezepte für ein “dolce vita”

§ November 25th, 2015 § Filed under Essen / Trinken § Tagged , Comments Off on Tiramisu-Rezepte für ein “dolce vita”

Hausgemachtes Tiramisu ist das beste Rezept für alle, die in Erinnerungen an den letzten Italienurlaub schwelgen wollen – und für alle Tiramisu-Fans.

Was schmeckt mehr nach “dolce vita” als Tiramisu? Das bekannte italienische Dessert stammt aus Venetien, hat heute aber Fans auf der ganzen Welt. Bekannt ist es aber schon seit dem Mittelalter. Das erste Mal wurde der Begriff “Tiramisù” (italienisch für “Zieh mich hoch”) übrigens 1970 in Treviso gebraucht.

Für das klassische Tiramisu-Rezept werden Löffelbiskuit und Mascarpone-Creme abwechselnd geschichtet. Die Löffelbiskuits werden in kaltem Espresso getränkt. Oft wird der Espresso auch noch mit alkoholischen Getränken wie Marsala-Wein, Amaretto oder Weinbrand gemischt. Natürlich gibt es auch alkoholfreie Varianten von Tiramisu.

Ganz wichtig: Wenn das Tiramisu fertig geschichtet ist, muss es für mehrere Stunden in den Kühlschrank. Denn dadurch wird das Tiramisu erst fest. Bevor das Dessert serviert wird, noch die letzte Cremeschicht mit Kakaopulver auf das gekühlte Tiramisu auftragen. Ob klassisch, schnell, frühlingshaft mit Erdbeeren, kalorienarm mit Äpfeln, mit oder ohne Alkohol oder sogar herzhaft: Das Team der BRIGITTE-Küche kennt für die besten Rezepte für Tiramisu.

Tiramisu-Rezepte – von Tiramisu ohne Alkohol bis Erdbeertiramisu

Tiramisu mit Kaffeelikör

Wenn wir schon nicht nach Italien in den Urlaub fahren können, dann holen wir uns das italienische Lebensgefühl einfach nach Hause. Dieses Tiramisu bringt Ihnen “La dolce vita” in die eigenen vier Wände. Zum Rezept: Tiramisu mit Kaffeelikör

Tiramisu “light”

Als Dessert ist Tiramisu oft zu wuchtig. In unserer Schlank-Version heißt es: Mascarpone adé und erfrischendes Apfelkompott unter die Quark-Frischkäse-Haube. Und weil es ohne Alkohol ist, ist das Rezept auch für Kinder geeignet. Zum Rezept: Tiramisu “light”

Rhabarber-Tiramisu

Wir haben das Tiramisu frühlingsfein gemacht: mit den knusprigen Mandelkeksen Cantuccini und dem beglückend süß-sauren Duo Mascarponecreme und Rhabarber. Zum Rezept: Rhabarber-Tiramisu

Trüffel-Tiramisu

Für Fans von Trüffel gibt es diese köstliche Tiramisu-Variante mit Marsala-Wein. Und die für Tiramisu klassischen Löffelbiskuits dürfen natürlich auch nicht fehlen. Zum Rezept: Trüffel-Tiramisu

Glutenfreies Tiramisu

Ohne Löffelbiskuit kein Tiramisu? Von wegen! In diesem glutenfreien Rezept kommen Maisstärke und gemahlene Mandeln zum Einsatz. Zum Rezept: Glutenfreies Tiramisu

Erdbeer-Tiramisu

Wir lieben Tiramisu – und wir lieben Erdbeeren! Da lag die Idee nahe, unsere beiden Favoriten zu einem Dessert zu vereinen. Das Ergebnis: unwiderstehlich. Zum Rezept: Erdbeer-Tiramisu

Spekulatius-Tiramisu

Zur Weihnachtszeit ein Spekulatius-Tiramisu: Damit überraschen Sie Ihre Adventsgäste und machen Spekulatius damit zu einem köstlichen Dessert. Zum Rezept: Spekulatius-Tiramisu

Herzhaftes Tiramisu

Wer sagt denn, Tiramisu ist immer süß? Dieses Rezept beweist jedenfalls, dass es auch mal herzhaft sein darf. Zum Rezept: Herzhaftes Tiramisu

Original italienisches Tiramisu – das beste Rezept

Das perfekte Tiramisu ist cremig, aber nicht matschig. Rike Dittloff zeigt Schritt für Schritt im Video, wie das Rezept gelingt – ein Hoch auf den Klassiker!

Zutaten für 4 Portionen Tiramisu

150 Gramm Zucker
6 frische Eigelb
450 Gramm Mascarpone
2 Esslöffel Amaretto
150 Milliliter Espresso
220 Gramm Löffelbiskuits
Kakaopulver zum Bestäuben

Tiramisu zubereiten – Schritt für Schritt erklärt

1. Schlagen Sie Eigelbe und Zucker drei bis vier Minuten cremig. Achtung: Die Eier müssen frisch sein!
2. Heben Sie nun die Mascarpone unter die Zucker-Eimasse.
3. Gießen Sie den Amaretto in den Espresso, tunken Sie einige Löffelbiskuits kurz hinein und schichten Sie sie dann in die Form. Verfahren Sie so, bis der Boden der Form bedeckt ist.
4. Streichen Sie einen Teil der Mascarponecreme über die Löffelbiskuits. Tunken Sie weitere Löffelbiskuits kurz in die Espresso- Amarettomischung, legen Sie sie auf die Mascarponecreme und bestreichen sie wiederum mit Mascarponecreme.
5. Lassen Sie das Tiramisu drei bis vier Stunden im Kühlschrank durchziehen.
6. Holen Sie das Tiramisu kurz vor dem Servieren aus dem Kühlschrank und bestäuben es mit Kakao.

Statt Amaretto mit Espresso können Sie zum Beispiel auch Kakao verwenden.

fertig in 10 Minuten – plus 4 Stunden Ruhezeit

zur Webseite:

www.brigitte.de

Haus und Garten winter­fest machen: Sicher vor Eis und Schnee

§ November 18th, 2015 § Filed under Familie / Haus § Tagged , , , Comments Off on Haus und Garten winter­fest machen: Sicher vor Eis und Schnee

Akkus schützen

Rasenroboter und immer mehr andere Garten­werk­zeuge funk­tionieren kabellos. Damit sich die Akkus im Früh­jahr problemlos wieder laden lassen, müssen sie frost­frei und sicher über­wintern. Vorher am besten noch einmal gemäß Anleitung laden. Die Akkus dann separat lagern – also weder in der Lade­station noch im Gerät. So beugen Sie Tief­entladung vor. Das gilt auch für andere selten genutzte Akkus.

Rost vermeiden

Hecken- und Astscheren und andere Gartengeräte können leiden, wenn sie starken Temperatur­schwankungen und Feuchtig­keit ausgesetzt sind. Deshalb auch sie möglichst bald an einem trockenen, frostsicheren Ort unterbringen. Vorher gut säubern, Scharniere und Gelenke mit einem Tropfen Öl schmieren.

Bersten verhindern

Wenn Wasser sich beim Gefrieren ausdehnt, entwickelt Eis eine enorme Spreng­kraft. Frei­stehende Wasser­behälter, Eimer und Kannen sollten Sie daher recht­zeitig entleeren und auf den Kopf stellen, damit sie sich bei Regen nicht erneut füllen. Lassen Sie auch aus außen angebrachten Armaturen und Bewässerungs­leitungen das Wasser ab.

Pflanzgefäße retten

Blumentöpfe aus Ton erweisen sich oft als weniger frostsicher als erhofft. Vorsorglich an einem trockenen Ort bei Plusgraden über­wintern lassen.

Wasser abfließen lassen

Kontrollieren Sie über­all, ob Regen und schmelzender Schnee rund ums Haus gut abfließen. Sonst können böse Wasser­schäden die Folge sein. Säubern Sie Regen­rinnen und Fall­rohre. Heben Sie auch die Abdeck­gitter von Boden­abläufen hoch, damit Sie Sand und Laub leicht entfernen können. Reinigen Sie auch die Abfluss­siebe. Falls das Abdeck­gitter klemmt: Einfach einen stabilen Draht hindurch­fädeln und daran ziehen.

 

Erstmals veröffentlicht:

www.test.de/Haus-und-Garten-winterfest-machen-Sicher-vor-Eis-und-Schnee-4933377-0

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